Aus der Praxis – Alexander Frötscher

„Bevorrangung des Öffentlichen Verkehrs durch C-ITS“

Porträtfoto von Alexander Frötscher
Alexander Frötscher, AustriaTech

„C-ITS steht für Datenkommunikation zwischen Fahrzeug und Verkehrsinfrastruktur. Diese Vernetzung wird in der Öffentlichkeit oft stark mit privaten Pkw verbunden. Die Technologie kommt jedoch speziell auch bei öffentlichen Mobilitätsangeboten und Services zur Anwendung. Der Einsatz von C-ITS ermöglicht eine effektive Bevorrangung des Öffentlichen Verkehrs, aber auch von Einsatzfahrzeugen, an Kreuzungen mit entsprechend ausgerüsteten Ampeln. Dies wirkt sich positiv auf den Linienbetrieb aus: Die Fahrzeiten werden optimiert und damit erhöhen sich auch Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Öffentlichen Verkehrs. Darüber hinaus wird das Fahrpersonal beim vorausschauenden und energiesparenden Fahren sowie auch in verkehrskritischen Situationen unterstützt. Die Einführung von C-ITS basiert auf EU-weit einheitlichen technischen Spezifikationen, die in der C-Roads Plattform definiert und öffentlich zugänglich gemacht werden. Derzeit ist C-ITS in mehr als 50 Städten in der EU im Einsatz. In Österreich wird die Bevorrangung mittels C-ITS auf ersten Streckenabschnitten in Wien, Graz, Linz und Klagenfurt umgesetzt.“

Zurück zur Übersicht

VCÖ: Zahl der Fahrraddiebstähle im Vorjahr auf 16.824 zurückgegangen

VCÖ (Wien, 27. April 2023) – 16.824 Fahrräder wurden im Vorjahr in Österreich als gestohlen gemeldet. Damit ist die Zahl der Fahrraddiebstähle zum achten Mal in Folge gesunken, informiert der VCÖ. Zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Die Aufklärungsquote ist mit neun Prozent niedrig. Mehr und sichere Fahrradabstellplätze sind eine wichtige präventive Maßnahme, um den Diebstahl von Fahrrädern zu verhindern. Der VCÖ rät, das abgestellte Fahrrad immer abzusperren und ein gutes Fahrradschloss zu verwenden.

Mehr dazu

Nur noch emissionsfreie neue Busse im Öffentlichen Verkehr in den Niederlanden

Die Niederlande sind unter den Vorreitern in Europa, wenn es um die Umstellung des Öffentlichen Verkehrs auf Elektro-Busse geht. Die niederländische Regierung hat bereits im Jahr 2016 eine Vereinbarung mit allen öffentlichen Verkehrsunternehmen getroffen. In dieser wurde festgelegt, dass diese ab dem Jahr 2025 keine neuen Dieselbusse mehr ankaufen dürfen und somit alle neuen Busse zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben werden müssen. Ab dem Jahr 2030 müssen dann alle Busse des Öffentlichen Verkehrs vollständig emissionsfrei sein. Das Vorgehen zeigt Erfolg: Schon im Jahr 2021 schafften die niederländischen Verkehrsunternehmen erstmals ausschließlich emissionsfreie Stadtverkehrsbusse an.

Mehr dazu