Aus der Praxis - Anna Reichenberger

Klimaschutz als Gehaltsbonus

Anna Reichenberger, Sprecherin der MaaS-Steuerungsgruppe, Regionalmanagement Steirischer Zentralraum

„Ziel der Steuerungsgruppe MaaS (Mobility as a Service) Steirischer Zentralraum ist es, dem Thema eine zukunftsfähige Struktur zu verleihen, indem wir für die Region eine akkordierte Strategie entwickeln und diese schrittweise umsetzen. Stadt, Land und Region setzen gemeinsam auf die Entwicklung einer MaaS-Plattform, die dazu beitragen kann, die Abhängigkeit vom eigenen Pkw zu reduzieren und stattdessen auf kombinierte Alternativen wie den Öffentlichen Verkehr, Carsharing oder Sammeltaxi-Systeme zu setzen. Alle, die die Plattform nutzen, bekommen künftig für ihren Weg von A nach B intermodale Routenvorschläge und können die einzelnen Verkehrsmittel über diese Plattform einfach buchen. Es ist uns dabei wichtig, das Vorhaben auf bestehende Erfolg.“

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VCÖ: Österreich ist bei Verkehrsreduktion laut Fachleuten säumig

VCÖ (Wien, 4. Februar 2026) – In Österreich werden zu wenige Maßnahmen gesetzt, um Verkehr zu vermeiden und zu reduzieren. Das ist ein zentrales Ergebnis einer nun veröffentlichten VCÖ-Fachpersonenbefragung, an der 435 Fachleute teilnahmen. Das größte Potenzial für Verkehrsvermeidung wird bei Arbeitswegen gesehen. Die Hauptverantwortung für die Umsetzung von Maßnahmen sehen die Expertinnen und Experten eindeutig bei der Politik, sowohl auf Bundes- und Landesebene als auch auf Stadt- und Gemeindeebene. Als besonders wirksam, um den Autoverkehr zu verringern, wird der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und Maßnahmen in der Raumplanung bewertet. Bei selbstfahrenden Fahrzeugen wird nur dann ein Potenzial zur Verkehrsreduktion gesehen, wenn diese auf den Öffentlichen Verkehr beschränkt werden. Bei selbstfahrenden Privatautos rechnet mehr als die Hälfte der Fachleute mit einer Zunahme des Verkehrsaufkommens.  

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de

VCÖ: Preisunterschiede zwischen Bundesland-Klimatickets nehmen deutlich zu

VCÖ (Wien, 12. Dezember 2025) – In Salzburg ist das Klimaticket am günstigsten, in Oberösterreich ist der Preis am höchsten, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. In vier Bundesländern steigt der Preis für das Bundesland-Klimaticket mit 1. Jänner 2026, in fünf Bundesländern bleibt der Tarif gleich. Die Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Bundesland-Klimaticket steigt im Jahr 2026 um 105 Euro auf 304 Euro. In allen Bundesländern ist die Jahreskarte für den Öffentlichen Verkehr aber im Vergleich zum Auto günstig. Insbesondere Pendlerinnen und Pendler können sich mit dem Bundesland-Klimaticket viel Geld sparen, betont der VCÖ.

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Foto: Sarah Duit