Aus der Praxis - Barbara Dusek

Umweltzeichen für Anreise ohne privaten Pkw

Barbara Dusek Verein für Konsumenteninformation (VKI), Umweltzeichen www.umweltzeichen.at

„Das Österreichische Umweltzeichen, ein staatliches Umweltgütesiegel, wird nach Prüfung durch den Verein für Konsumenteninformation für Produkte, aber auch Angebote der Tourismus- und Freizeitwirtschaft verliehen. Die Richtlinien enthalten verpflichtende und freiwillige Anforderungen, auch hinsichtlich der Mobilität der Gäste. Das Minimum ist immer, die Anreise ohne privaten Pkw zu ermöglichen und dies prominent zu kommunizieren. Erhalten haben das Umweltgütesiegel bisher beispielsweise 80 Reisen von zehn Reiseunternehmen, rund 280 Beherbergungsbetriebe inklusive Campingplätzen, Schutzhütten und Tagungslocations sowie rund 30 Gastronomiebetriebe und 14 Museen. Neu seit Jänner 2022 gibt es das Umweltzeichen für Tourismusdestinationen. Einige engagierte Destinationen haben bereits mit der Umsetzung begonnen, was auch im Bereich der Mobilität einiges bewegen sollte.“

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VCÖ: Oberösterreich erreichte im September mit 42 Prozent neuen Bundesland-Rekordwert bei neuzugelassenen Elektroautos

VCÖ (Wien, 14. Oktober 2026) – Noch nie war in einem Monat in einem Bundesland der Anteil neuzugelassener Elektroautos so hoch wie in Oberösterreich im September, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Bereits 42,2 Prozent der Neuwagen waren Elektroautos, an zweiter Stelle folgt das Burgenland mit 40 Prozent vor Vorarlberg mit 36 Prozent. Elektroautos reduzieren die Erdölabhängigkeit des Verkehrs und benötigen insgesamt weniger Energie als Pkw mit Verbrennungsmotor. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von Firmenwagen mit Verbrennungsmotor. Ein Verbrenner-Aus bei Neuwagen ist deutlich vor dem Jahr 2035 erreichbar.

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Carsharing-Flotte als mobile Zwischenspeicher nutzen

Im Juni 2025 startete mit „Utrecht Energized“ Europas erstes großes V2G- Carsharing-Projekt, bei dem die Fahrzeuge als mobile Zwischenspeicher für das städtische Stromnetz fungieren. Für Utrecht ist das sehr relevant, zumal 35 Prozent der Hausdächer mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet sind und die Netzauslastung an Spitzenzeiten entsprechend hoch ist. Gestartet wurde mit 50 E-Pkw, Mitte 2026 waren es 300, bis Jahresende 2026 sind 500 und für 2027 eine Ausweitung auf 1.000 Fahrzeuge geplant.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand