Aus der Praxis: Barbara Urban

„Kurze Wege bereits in der Planung sicherstellen“

Um eine Stadt der kurzen Wege in Graz umzusetzen, versuchen wir, die gewunschten Fus- und Radverbindungen bereits in der Flachenwidmungsplanung ersichtlich zu machen und in der Bebauungsplanung zu sichern. Und wir uberprufen regelmasig, wie sich die Anzahl der Menschen, die eine Haltestelle, eine Kinderbetreuungseinrichtung oder einen Lebensmittelhandel in tatsachlich fuslaufiger Entfernung haben, verandert und ob die gesetzten Masnahmen wirken. Bei neuen groseren Wohnsiedlungen achten wir darauf, dass dadurch moglichst wenig Kfz-Verkehr generiert wird, um das umliegende Strasennetz nicht weiter zu belasten. Die Stadt Graz schliest dazu sogenannte Mobilitatsvertrage mit Bautragern ab. Dabei wird ein niedriger Kfz-Stellplatzschlussel mit Angeboten und Informationen zur einfacheren Nutzung von Offentlichem Verkehr, Fus- und Radverkehr sowie Carsharing und E-Mobilitat fur die dort Einziehenden verknupft.

Barbara Urban
Stadt Graz, Leiterin Gesamtverkehrskonzept

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VCÖ zu Ringradweg neu: Endlich bekommt Ring eine zeitgemäße, sichere Radinfrastruktur

VCÖ (Wien, 26. März 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die heute bekanntgegebene Neugestaltung und Modernisierung des Ringradwegs. Der Ringradweg ist eine der am stärksten befahrenen Radrouten Wiens, auf der im Jahr 2024 am Opernring Innen und Außen zusammen 1,77 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt wurden. Derzeit weist der Ring-Radweg zahlreiche Problemstellen auf, im Vorjahr wurden bei der VCÖ-Initiative „Problemstellen beim Radfahren“ allein beim Ringradweg 63 Problemstellen von Radfahrerinnen und Radfahrern genannt.

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Aktive Mobilität rechnet sich

Mehrere Studien belegen: Wer zu Fuß geht oder Rad fährt, spart nachweislich Kosten – für Betriebe, das Gesundheitssystem und die Volkswirtschaft insgesamt. Der ökonomische Nutzen von aktiver Mobilität ist hoch.

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