Aus der Praxis - Bernd Vogl

Die Zukunft des Pkw ist elektrisch. Ein klarer Kurs kann die Transformation beschleunigen, Arbeitsplätze sichern und neue schaffen

Porträtfoto von Bernd Vogl
Bernd Vogl, Geschäftsführer Klima- und Energiefonds

„Um den Umstieg auf Elektro-Mobilität zu beschleunigen, wurde im Jahr 2021 die Austrian Automotive Transformation Platform (AATP) im Klima- und Energiefonds ins Leben gerufen. Diese zukunftsweisende Plattform vereint Expertinnen und Experten entlang der gesamten Wertschöpfungskette – inklusive nachgelagerter Dienstleistungen – und arbeitet an konkreten Maßnahmen für eine rasche Transformation. Österreich profitiert als traditionelles Zulieferland der Automobilindustrie von seiner starken Forschungs- und Entwicklungslandschaft sowie seinem technischen Know-how, besonders in den Bereichen Ingenieurskunst, Sicherheit und Fahrdynamik. Gleichzeitig steht die gesamte Branche in Österreich vor enormen Herausforderungen: Sie ist einerseits stark von europäischen Fahrzeugherstellern abhängig, die ihrerseits im globalen Wettbewerb stehen und mit Unsicherheiten in Bezug auf E-Mobilität und Batterieproduktion kämpfen. Andererseits bremsen der Fachkräftemangel und bestehende Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung der E-Mobilität generell die nötige Geschwindigkeit der Transformation. Doch eines steht fest: Die Zukunft des Pkw ist elektrisch. Ein klarer Kurs in diese Richtung könnte die Transformation beschleunigen, Arbeitsplätze sichern und neue schaffen. Ziel der AATP ist es, die Wertschöpfung im Land zu halten und so einen nachhaltigen Wandel voranzutreiben.“

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VCÖ: Wien hat den höchsten E-Pkw Anteil, Niederösterreich die meisten Elektroautos

VCÖ (Wien, am 16. September 2026) – Sieben Prozent der Wiener Pkw sind Elektroautos, das ist im Bundesländervergleich der höchste Wert, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Österreichweit sind 5,8 Prozent des Pkw-Bestands Elektroautos. Mit 31. August waren in Österreich 309.392 Elektroautos gemeldet, wie heute veröffentlichte Daten der Statistik Austria zeigen. Die meisten davon mit fast 64.000 in Niederösterreich. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert mehr Tempo bei der Energiewende im Verkehr. Unter anderem soll die sogenannte Luxustangente bei Firmenwagen ökologisiert, der Sachbezug für Firmenwagen mit Verbrennungsmotor erhöht und die NoVA für Klein-Lkw mit Verbrennungsmotor wieder eingeführt werden.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Erstmals mehr als 300.000 Elektroautos in Österreich

VCÖ (Wien, 18. August 2026) – In Österreich gibt es erstmals mehr als 300.000 Elektroautos, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die 100.000er Grenze wurde im September 2022 überschritten, für die nächsten 100.000 dauerte es 27 Monate und für die dritten 100.000 19 Monate. Der E-Pkw-Anteil im Bestand liegt nun bei 5,7 Prozent. In Norwegen sind bereits 34 Prozent aller Pkw Elektroautos, in Dänemark 22 Prozent. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die Energiewende im Verkehr zu beschleunigen.

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