Aus der Praxis - Claudia Hille

Wir brauchen Mobilitätsgerechtigkeit

Claudia Hille, Fachhochschule Erfurt, Institut Verkehr und Raum, Vorsitzende Ethikkommission FH Erfurt

„Der Öffentliche Verkehr ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems und sollte den Zugang zu Mobilität für alle Menschen ermöglichen – unabhängig beispielsweise von Herkunft, gesundheitlichen Einschränkungen oder auch dem Einkommen. Der Zugang zu Mobilität bestimmt ganz wesentlich die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Menschen: nur wer mobil ist, kann sich am politischen, kulturellen, ökonomischen und sozialen Leben beteiligen. Mit Blick auf die aktuelle Verfasstheit des Öffentlichen Verkehrs in Deutschland können wir feststellen, dass bis zur Mobilitätsgerechtigkeit noch viele Schritte zu gehen sind. Die temporäre Einführung des 9-Euro-Tickets in Deutschland hat aber beispielhaft gezeigt, wie bei einem funktionierenden Öffentlichen Verkehr der Zugang zu Mobilität für die unteren Einkommensschichten gesichert werden kann.“

Zurück zur Übersicht

Wie der Öffentliche Verkehr zukunftsfit wird

Das Klimaticket macht den Öffentlichen Verkehr in Österreich einfach nutzbar. Weitere wichtige Schritte sind die Verknüpfung mit ergänzenden Angeboten im öffentlich zugänglichen Verkehr, Mobilitätsgarantie und digitale Vereinfachungen des Angebots.

Mehr dazu

VCÖ-Magazin 2021-04 Öffentlicher Verkehr bringt vielfachen Nutzen

Durch die Klimakrise werden in Zukunft bei Mobilitätsentscheidungen neben Kosten und Zeit auch die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit wichtiger. Der Öffentliche Verkehr bietet einen enormen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen und zum Klimaschutz.

Mehr dazu