Aus der Praxis - Claudia Hille

Wir brauchen Mobilitätsgerechtigkeit

Claudia Hille, Fachhochschule Erfurt, Institut Verkehr und Raum, Vorsitzende Ethikkommission FH Erfurt

„Der Öffentliche Verkehr ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems und sollte den Zugang zu Mobilität für alle Menschen ermöglichen – unabhängig beispielsweise von Herkunft, gesundheitlichen Einschränkungen oder auch dem Einkommen. Der Zugang zu Mobilität bestimmt ganz wesentlich die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Menschen: nur wer mobil ist, kann sich am politischen, kulturellen, ökonomischen und sozialen Leben beteiligen. Mit Blick auf die aktuelle Verfasstheit des Öffentlichen Verkehrs in Deutschland können wir feststellen, dass bis zur Mobilitätsgerechtigkeit noch viele Schritte zu gehen sind. Die temporäre Einführung des 9-Euro-Tickets in Deutschland hat aber beispielhaft gezeigt, wie bei einem funktionierenden Öffentlichen Verkehr der Zugang zu Mobilität für die unteren Einkommensschichten gesichert werden kann.“

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Gute Kombination: Carsharing und Öffentlicher Verkehr

Die Kombination von Carsharing und Öffentlichem Verkehr funktioniert in Städten ebenso wie in Regionen, kleinen Gemeinden und im überregionalen Schienenverkehr.

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Foto: Carsharing-Auto vor einer Aussicht auf die Berglandschaft

Ein Shuttleservice für die letzte Meile zum Arbeitsort

Das Rewe-Shuttleservice bringt Beschäftigte vom Bahnhof Mödling sowie von der U6 Station Siebenhirten zum Rewe-Zentralstandort Wiener Neudorf in Niederösterreich und wieder retour.

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Grafik: Darstellung des Angebots des REWE Shuttle Busses