Aus der Praxis - Claudia Hille

Wir brauchen Mobilitätsgerechtigkeit

Claudia Hille, Fachhochschule Erfurt, Institut Verkehr und Raum, Vorsitzende Ethikkommission FH Erfurt

„Der Öffentliche Verkehr ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems und sollte den Zugang zu Mobilität für alle Menschen ermöglichen – unabhängig beispielsweise von Herkunft, gesundheitlichen Einschränkungen oder auch dem Einkommen. Der Zugang zu Mobilität bestimmt ganz wesentlich die gesellschaftlichen Teilhabechancen von Menschen: nur wer mobil ist, kann sich am politischen, kulturellen, ökonomischen und sozialen Leben beteiligen. Mit Blick auf die aktuelle Verfasstheit des Öffentlichen Verkehrs in Deutschland können wir feststellen, dass bis zur Mobilitätsgerechtigkeit noch viele Schritte zu gehen sind. Die temporäre Einführung des 9-Euro-Tickets in Deutschland hat aber beispielhaft gezeigt, wie bei einem funktionierenden Öffentlichen Verkehr der Zugang zu Mobilität für die unteren Einkommensschichten gesichert werden kann.“

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VCÖ-Factsheet: Elektro-Autos: Beitrag zur Energie- und Mobilitätswende

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (September 2019) – Elektro-Pkw sind weit effizienter als Pkw mit Verbrennungsmotoren und können damit einen Beitrag zur Energie- und Mobilitätswende leisten. Wichtig ist, Rebound-Effekte und andere negative Seiteneffekte wie neue Rohstoffabhängigkeiten zu minimieren.

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VCÖ-Factsheet: Aufwärtstrend beim Bahnfahren mit Verbesserungen fortsetzen

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (August 2019) – Beim VCÖ-Bahntest bewerteten die Fahrgäste Österreichs Bahnen überwiegend positiv. Damit mehr Wege auf die Bahn verlagert werden, braucht es häufigere Verbindungen, kurze Gesamt- Reisezeiten und gute Vernetzung der Bahn mit anderen öffentlichen Angeboten und Fahrrad.

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