Aus der Praxis – Elke Fitz

„Das Recht auf barrierefreie Mobilität und Wind im Haar“

Porträtfoto von Elke Fitz
Elke Fitz, Radeln ohne Alter Österreich

„Mobilität im Alter ist für mich Radeln im beziehungsweise ohne Alter. Warum ohne Alter? Radfahren sollte in jedem Alter problemlos und sicher möglich sein. Sei es mit einem Zweirad oder auf drei Rädern, zu Fuß oder mit dem Scooter. Wir müssen weg von autozentrierter Verkehrsplanung. Im Öffentlichen Raum sollen sich alle Menschen sicher von A nach B bewegen können, ganz egal wie alt sie sind. Seit dem Jahr 2014 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Transporträder und da kommt man an Kopenhagen nicht vorbei. Per Zufall bin ich damals auf „Cycling without age“ (Radeln ohne Alter) gestoßen. Die Kombination von Sozialem, Freiwilligenarbeit und Radfahren hat mich sofort in den Bann gezogen. Ausflüge mit Rikschas für Menschen, die selbst nicht (mehr) Radfahren können, ihnen wieder Zugang zur Natur und zu gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen, ist ein Geschenk und wird mit Dankbarkeit reich belohnt. Heute, zehn Jahre nach der Vereinsgründung, gibt es österreichweit 45 Standorte von Radeln ohne Alter. Barrierefreiheit soll in unserer Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit werden, indoor und outdoor, im Hochbau, im Fuß- und auch im Radverkehr!“

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VCÖ: In den vergangenen zehn Jahren mehr als 900 tödliche Unfälle wegen zu hohem Tempo

VCÖ (Wien, 28. Februar 2024) – Zu hohes Tempo ist lebensgefährlich: In den vergangenen zehn Jahren verursachte nicht angepasste Geschwindigkeit in Österreich mehr als 900 tödliche Verkehrsunfälle, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Damit war jeder 4. tödliche Verkehrsunfall die Folge von zu schnellem fahren. Mit dem Tempo wird der Anhalteweg länger, Unfallrisiko und im Fall eines Unfalls die Verletzungsschwere nehmen zu. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert zum Schutz von Gesundheit und Leben der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer verstärkte Maßnahmen. Die StVO-Novelle zur leichteren Umsetzung von Tempo 30 im Ortsgebiet sieht der VCÖ als einen Schritt zu mehr Sicherheit, dem weitere folgen müssen.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Autofasten spart Geld, stärkt die Gesundheit

VCÖ (Wien, 13. Februar 2024) – Morgen beginnt die Fastenzeit. Ein breites Bündnis religiöser Gemeinschaften und der VCÖ rufen zum Autofasten auf. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in Oberösterreich rund jede 12. Autofahrt in fußläufiger Distanz ist, viele Autofahrten sind in Radfahrdistanz. Wer möglichst viele Alltagswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt, spart zum einen einiges an Geld und kommt zum anderen auf eine regelmäßige Portion gesunde Bewegung. Der VCÖ empfiehlt die Fastenzeit zu nutzen, um bewusster mobil zu sein und möglichst oft zu Fuß, mit Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil zu sein.

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Foto: Sarah Duit