Aus der Praxis - Fabian Dorner

Sharing an Bahnhöfen wird immer wichtiger

Porträtfoto von Fabian Dorner
Fabian Dorner, Projektmanager ÖBB-Immo

„Carsharing, Bikesharing und ähnliche Angebote sind als Zubringer zum Bahnhof eine wichtige Ergänzung zum Bahnangebot. Sie erweitern die Möglichkeiten, die erste und letzte Meile zurückzulegen und erhöhen die Flexibilität für unsere Kundinnen und -kunden. So können die Nutzerinnen und Nutzer einfach zum Bahnhof und von dort zu ihrem Ziel gelangen – unabhängig von Fahrplänen oder der Verfügbarkeit eines privaten Verkehrsmittels.

Sharing an Bahnhöfen erfreut sich steigender Beliebtheit und den Bahnfahrgästen steht ein stetig wachsendes Angebot zur Verfügung. Als ÖBB unterstützen wir diese Entwicklung, indem wir an Bahnhöfen attraktive und klar gekennzeichnete Flächen zur Verfügung stellen. So tragen wir dazu bei, dass Wege von Tür zu Tür einfach und umweltfreundlich zurückgelegt werden können.

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Gutes Regionalbahn-Angebot schafft Nachfrage

Die Vinschgaubahn verläuft über 60 Kilometer zwischen Meran und Mals in Südtirol. Im Jahr 1990 von den italienischen Staatsbahnen aufgrund zu geringer Fahrgastzahlen nach 84 Jahren Betrieb stillgelegt, nahm die Vinschgaubahn nach einer umfassenden Streckensanierung Im Jahr 2005 den Personenverkehr wieder auf – seither erfolgreich betrieben vom Land Südtirol.

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Bild einer Straßenbahn

Mobilitätszentrale für den Pongau

Im Jahr 2001 gründeten die 25 Gemeinden des Pongaus in Salzburg die Mobilitätszentrale „Mobilito“. Das Kundencenter am Bahnhof Bischofshofen bietet persönliches Service mit Ticketverkauf für Bahn und Bus, Carsharing in Kooperation mit ÖBB Rail & Drive sowie ein Reisebüro. Mobilito koordiniert und bestellt zudem den Pongau-Takt, das regionale Netz aus 20 Buslinien und drei Taxilinien mit insgesamt rund 740.000 Fahrplankilometern pro Jahr.

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Bild der Mobilitätszentrale "Mobilito"