Aus der Praxis - Jakob Dunkl

Wir verweigerten uns dem fragwürdigen Ansatz

Jakob Dunkl, Architekt querkraft, www.querkraft.at

Es wurde zu einem Architekturwettbewerb für ein zukunftsweisendes Parkhaus eingeladen. Ein bestehendes City-Parkhaus aus den 1960er-Jahren in Stuttgart mit fast 700 Abstellplätzen war für die heutigen dicken Autos zu klein geworden. Abriss und Neubau war die gewünschte Lösung. Eine belebte Erdgeschoßzone, ein paar Carsharing-Parkplätze und E-Lademöglichkeiten sollten aus dem Parkhaus einen „Smart Mobility Hub“ machen. Wir verweigerten uns diesem fragwürdigen Ansatz, nahmen aber trotzdem an dem Wettbewerb teil. Stellt doch die Autos wenigstens in ein extrem kompaktes, vollautomatisches Parkregal, welches wieder zerlegt und recycelt werden kann, wenn sich die Mobilitätspolitik endlich tiefgreifend geändert hat! Gepaart mit Nutzungen, die der Öffentlichkeit dienen, inklusive öffentlich zugänglichem „Stadtwald“ am Dach. Dies haben wir, obwohl ausdrücklich nicht gewünscht, als Entwurf vorgelegt und sogar noch den dritten Platz belegt. Gebaut wird aber – noch – Rückschritt.

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VCÖ: Wien-Mariahilf ist Österreichs E-Pkw-Spitzenreiter mit über 50 Prozent im 1. Halbjahr, außerhalb Wiens ist der Bezirk Rohrbach E-Pkw-Champion

VCÖ (Wien, am 10. Juli 2026) – Mit fast 53 Prozent hat Wien-Mariahilf im ersten Halbjahr 2026 den höchsten E-Pkw-Anteil in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Außerhalb Wiens liegt der Bezirk Rohrbach im Mühlviertel mit 44 Prozent an der Spitze. Bei den Landeshauptstädten hat Linz mit rund 30 Prozent den höchsten E-Pkw-Anteil. 64 Prozent aller Neuwagen werden auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen, bei Diesel-Pkw beträgt der Anteil sogar 81 Prozent. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von privat genutzten Firmenwagen mit Verbrennungsmotor.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern