Aus der Praxis – Johannes Pressl

„Aktive Mobilität ist für uns gelebter Alltag“

Porträtfoto von Johannes Pressl
Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

Aktive Mobilität hat für unsere Gemeinden heute einen hohen Stellenwert. Die Menschen wünschen sich sichere Geh- und Radwege, kurze Wege zu Schule, Arbeit und Nahversorgung sowie lebendige Ortszentren. Als Gemeinden schaffen wir dafür die Infrastruktur: durchgängige Radverbindungen, sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung und gute Anbindung an den Öffentlichen Verkehr. Damit sorgen wir dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sicher an ihre Ziele kommen. Ich persönlich erledige in meiner Gemeinde alle Wege mit dem Fahrrad – bei jedem Wetter. Das hält nicht nur fit, sondern ermöglicht einen direkten Blick auf unsere Infrastruktur: So erlebe ich täglich, wo es gut läuft und wo wir besser werden müssen. Aktive Mobilität ist für mich und für uns in den Gemeinden keine Theorie, sondern gelebter Alltag. Und weil es unser Credo ist, dass wir in den Gemeinden das Zusammenleben der Menschen vor Ort bestmöglich organisieren, ist es auch ein klarer Auftrag an uns Gemeinden

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Radbasisnetz mit klarer Förderung in Niederösterreich

Das Land Niederösterreich hat im Zeitraum 2020 bis 2024 eine gemeindeübergreifende, regionale Radverkehrsplanung erstellt. So wurde in 37 Potenzialregionen mit Unterstützung von externen Planungsbüros und gemeinsam mit den 190 involvierten Gemeinden ein „Radbasisnetz Niederösterreich“ erarbeitet.

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Symbolbild

VCÖ: Zahl der Fahrraddiebstähle ist im Vorjahr auf 19.455 gestiegen

VCÖ (Wien, 23. April 2025) – Die Zahl der Fahrraddiebstähle ist in Österreich im Vorjahr zum zweiten Mal in Folge gestiegen und zwar um fast fünf Prozent auf 19.455, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Rund zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten im Vorjahr in den Landeshauptstädten. Eine wichtige Diebstahlprävention sind ausreichend und sichere Fahrrad-Abstellplätze. Der VCÖ möchte nun gemeinsam mit der Bevölkerung aufzeigen, wo es zu wenige Rad-Abstellplätze gibt. In eine Online-Karte auf www.vcoe.at können diese Straßen und Plätze eingetragen werden.

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Foto: Matthäus Schmid