Aus der Praxis – Johannes Pressl

„Aktive Mobilität ist für uns gelebter Alltag“

Porträtfoto von Johannes Pressl
Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

Aktive Mobilität hat für unsere Gemeinden heute einen hohen Stellenwert. Die Menschen wünschen sich sichere Geh- und Radwege, kurze Wege zu Schule, Arbeit und Nahversorgung sowie lebendige Ortszentren. Als Gemeinden schaffen wir dafür die Infrastruktur: durchgängige Radverbindungen, sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung und gute Anbindung an den Öffentlichen Verkehr. Damit sorgen wir dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sicher an ihre Ziele kommen. Ich persönlich erledige in meiner Gemeinde alle Wege mit dem Fahrrad – bei jedem Wetter. Das hält nicht nur fit, sondern ermöglicht einen direkten Blick auf unsere Infrastruktur: So erlebe ich täglich, wo es gut läuft und wo wir besser werden müssen. Aktive Mobilität ist für mich und für uns in den Gemeinden keine Theorie, sondern gelebter Alltag. Und weil es unser Credo ist, dass wir in den Gemeinden das Zusammenleben der Menschen vor Ort bestmöglich organisieren, ist es auch ein klarer Auftrag an uns Gemeinden

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VCÖ: Im Vorjahr waren 62 Prozent der im Straßenverkehr tödlich verletzten Radfahrenden Seniorinnen und Senioren

VCÖ (Wien, 13. Juli 2026) – Seniorinnen und Senioren sind die größte Opfergruppe bei tödlichen Radunfällen in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Vorjahr waren 40 der insgesamt 65 mit Fahrrad oder E-Bike tödlich verletzten Radfahrenden 65 Jahre oder älter. Mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen wird es immer wichtiger, dass unser Verkehrssystem seniorengerecht wird. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert den verstärkten Ausbau des Radwegenetzes insbesondere entlang von Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und hohen Tempolimits. Im Ortsgebiet sind Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wirksame Maßnahmen, um insbesondere für ältere Menschen die Sicherheit beim Radfahren zu erhöhen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungenwerden täglich Touren unternommen, von kürzeren Streckenbis zu längeren Etappen.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand