Aus der Praxis – Johannes Pressl

„Aktive Mobilität ist für uns gelebter Alltag“

Porträtfoto von Johannes Pressl
Johannes Pressl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

Aktive Mobilität hat für unsere Gemeinden heute einen hohen Stellenwert. Die Menschen wünschen sich sichere Geh- und Radwege, kurze Wege zu Schule, Arbeit und Nahversorgung sowie lebendige Ortszentren. Als Gemeinden schaffen wir dafür die Infrastruktur: durchgängige Radverbindungen, sichere Schulwege, Verkehrsberuhigung und gute Anbindung an den Öffentlichen Verkehr. Damit sorgen wir dafür, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sicher an ihre Ziele kommen. Ich persönlich erledige in meiner Gemeinde alle Wege mit dem Fahrrad – bei jedem Wetter. Das hält nicht nur fit, sondern ermöglicht einen direkten Blick auf unsere Infrastruktur: So erlebe ich täglich, wo es gut läuft und wo wir besser werden müssen. Aktive Mobilität ist für mich und für uns in den Gemeinden keine Theorie, sondern gelebter Alltag. Und weil es unser Credo ist, dass wir in den Gemeinden das Zusammenleben der Menschen vor Ort bestmöglich organisieren, ist es auch ein klarer Auftrag an uns Gemeinden

Zurück zur Übersicht

Urbane Flaniermeilen in Wien

Die Mariahilfer Straße in Wien wurde in den Jahren 2013 bis 2015 zu einer Flaniermeile mit Fußgängerzone und Begegnungszone umgebaut.

Mehr dazu
Foto: Begegnungszone Mariahilferstraße in Wien

Gezielte Förderung des Gehens

Im Jahr 2015 wurde im Zuge der ersten umfassenden Kampagne in Österreich für das Gehen im Alltag unter anderem eine Fußwegekarte für Wien und die „Wien zu Fuß“-App entwickelt.

Mehr dazu
Foto: Gehende Frau vor einer Wand