Aus der Praxis - Judith Neyer

Erneuerbarer Strom ist unsere Mobilitätsversicherung

Porträtfoto von Judith Neyer
Judith Neyer, Abteilungsleiterin Strategische Energiepolitik im Klimaschutzministerium

Was wir wissen: Die Mobilität der Zukunft hat zwei Antriebe. Muskelkraft und Strom. Wo unsere Körperkraft endet, wird E-Mobilität zum unverzichtbaren Teil der Energiewende. Ihr Rückgrat ist der öffentliche, schienengebundene Verkehr. E-Bikes, E-Busse und elektrifizierte schwere Nutzfahrzeuge werden eine Rolle spielen. Ein großer Teil der Wege wird aber weiter durch Personenkraftwagen zurückgelegt werden, zunehmend elektrisch. Dieser Wandel bringt viele neue Fragen: Wie unsere Netze und Ladeinfrastrukturen fit machen? Wie verschränken wir bestmöglich Energieaufbringung und Energieverbrauch? Wie verschieben wir Lasten? Und viele mehr. Auf all diese Fragen gibt es mehr als eine richtige Antwort. An allen Antworten wird erfolgreich gearbeitet. Eines wissen wir heute schon gesichert: Wir brauchen erneuerbaren Strom. Er ist unser Antrieb der Zukunft und unsere Mobilitätsversicherung – egal wie viel wir davon am Ende in Pkw, in Bussen oder in Zügen einsetzen. Wir brauchen ihn hier, wir brauchen ihn reichlich und wir brauchen ihn rasch. Worauf also warten wir?

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35. VCÖ-Mobilitätspreis Österreich an Schachinger Logistik für Umstellung von Diesel auf Elektro-Lkw

VCÖ (Wien, 18. September 2026) – Der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis Österreich geht an Schachinger Logistik. Gestern Abend wurden im Odeon-Theater in Wien zwölf weitere Projekte von VCÖ, Mobilitätsminister Peter Hanke und ÖBB ausgezeichnet. Unter anderem die Marktgemeinde Wiener Neudorf für eine kinderfreundliche Verkehrsplanung, die Vorarlberger Marktgemeinde Egg für ihren autofreien Dorfplatz, Jugend am Werk Steiermark für ein inklusives Mobilitätsprojekt, das Stadtrad Innsbruck und die Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 in Wien.

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Sujet VCÖ Mobilitätspreis

VCÖ ruft zum Spritsparen auf und fordert ein Maßnahmenpaket für weniger Spritverbrauch

VCÖ (Wien, 14. September 2026) – Die politische Lage im Nahen Osten spitzt sich zu, die Erdölpreise steigen und damit auch die Treibstoffpreise in Österreich. Die Mobilitätsorganisation VCÖ ruft zum Spritsparen auf. Mit einem spritsparenden Fahrstil kann der Verbrauch um bis zu 20 Prozent reduziert werden. Dringend und sehr wichtig ist aber auch ein politisches Maßnahmenpaket. Der VCÖ fordert einen 20 Prozent Rabatt auf die Klimatickets, eine Kampagne für spritsparendes Fahren, ein Anreizsystem für die Bildung von Fahrgemeinschaften, einen höheren Sachbezug für Firmenwagen mit Verbrennungsmotor, die Wiedereinführung der NoVA für Klein-Lkw mit Verbrennungsmotor sowie temporär niedrigere Tempolimits.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.