Aus der Praxis - Katharina Helfert

Reiseinformationen staatsübergreifend verbinden

Katharina Helfert: AustriaTech, Project Manager linkingAlps

Über Staatsgrenzen hinaus sind Reiseinformationsdienste im Öffentlichen Verkehr oft zu wenig bekannt und Reiseinformationen nicht durchgängig verfügbar. Linking of Services – auch Open Journey Planning OJP – ermöglicht die Verknüpfung verschiedener Reiseinformationssysteme über eine standardisierte Schnittstelle. Dabei werden die Routeninformationen zur angefragten Reise (nicht die Daten selbst) unter Nutzung der Routenberechnungsdienste der jeweiligen lokalen Dienste virtuell miteinander verknüpft. Die Anbieter behalten so die Kontrolle über Qualität und Aktualität der Daten. Und Reisende erhalten durchgängige, grenzüberschreitende Informationen für den Öffentlichen Verkehr in ihren gewohnten Reiseinformationsdiensten in der eigenen Sprache. Das Projekt LinkingDanube hat sechs existierende Reiseinformationsdienste im Donauraum in einer staatenübergreifenden Architektur eines multimodalen Reiseplanungsdienst-Konzepts verknüpft. Das Projekt LinkingAlps greift die gewonnenen Erkenntnisse auf, um eine „Technological Readiness“ zu erreichen und die Operationalisierung des OJP Dienstes im Alpenraum vorzubereiten.

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VCÖ: Durch Koralmbahn großes Potenzial für verstärkten Umstieg vom Auto auf die Bahn

VCÖ (Wien, 11. Dezember 2025) - Die Reisezeit ist ein zentraler Faktor bei der Verkehrsmittelwahl. Mit der Eröffnung der Koralmbahn werden in der Steiermark und Kärnten zahlreiche Fahrzeiten verkürzt, ebenso Fahrten etwa von Wien oder Wiener Neustadt nach Kärnten. Das Potenzial für einen verstärkten Umstieg vom Auto auf die Bahn ist groß, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Vor allem im Pendelverkehr können damit Staus und Unfälle vermieden werden. Unternehmen können ihre Beschäftigten mit einem Öffi-Jobticket beim Umstieg zusätzlich unterstützen.

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©ÖBB/isochrom

Automatisierte Fahrzeuge im Straßenverkehr: Chance oder Risiko?

Vollautomatisierte Fahrzeuge werden die Mobilität im kommenden Jahrzehnt absehbar stark verändern. Ob das eine gute oder schlechte Nachricht ist, hängt von den gesetzten Rahmenbedingungen ab.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash