Aus der Praxis - Katharina Helfert

Reiseinformationen staatsübergreifend verbinden

Katharina Helfert: AustriaTech, Project Manager linkingAlps

Über Staatsgrenzen hinaus sind Reiseinformationsdienste im Öffentlichen Verkehr oft zu wenig bekannt und Reiseinformationen nicht durchgängig verfügbar. Linking of Services – auch Open Journey Planning OJP – ermöglicht die Verknüpfung verschiedener Reiseinformationssysteme über eine standardisierte Schnittstelle. Dabei werden die Routeninformationen zur angefragten Reise (nicht die Daten selbst) unter Nutzung der Routenberechnungsdienste der jeweiligen lokalen Dienste virtuell miteinander verknüpft. Die Anbieter behalten so die Kontrolle über Qualität und Aktualität der Daten. Und Reisende erhalten durchgängige, grenzüberschreitende Informationen für den Öffentlichen Verkehr in ihren gewohnten Reiseinformationsdiensten in der eigenen Sprache. Das Projekt LinkingDanube hat sechs existierende Reiseinformationsdienste im Donauraum in einer staatenübergreifenden Architektur eines multimodalen Reiseplanungsdienst-Konzepts verknüpft. Das Projekt LinkingAlps greift die gewonnenen Erkenntnisse auf, um eine „Technological Readiness“ zu erreichen und die Operationalisierung des OJP Dienstes im Alpenraum vorzubereiten.

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VCÖ-Factsheet: Wie Städte die Mobilitätswende voranbringen

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (August 2019) – Die Dekarbonisierung des Verkehrs in den Städten ist deutlich vor dem Jahr 2050 notwendig und erreichbar. Europaweit setzen Städte auf die Umnutzung von Parkplätzen und Fahrbahnen, die Förderung von Gehen und Radfahren sowie auf den Öffentlichen Verkehr.

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VCÖ-Factsheet: Vorrang für Busse und Straßenbahnen in Städten

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (Juni 2019) – Städte brauchen den Öffentlichen Verkehr, um den Mobilitätsanforderungen in den wachsenden urbanen Räumen gerecht werden zu können. Attraktiv sind öffentliche Verkehrsmittel, wenn sie die Fahrgäste schnell und ohne Stau ans Ziel bringen.

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