Aus der Praxis - Kurt Fischer

Das Fahrrad ist ein soziales Verkehrsmittel

Kurt Fischer, Bürgermeister von Lustenau – 22 Prozent Radverkehrsanteil

Radfahren und Gehen mehr Platz einräumen, qualitätsvolle neue Aufenthaltsräume schaffen und mit Tempolimits die Sicherheit der Radfahrenden verbessern – das braucht einen klaren politischen Willen, einen langen Atem und Beharrlichkeit. Alle müssen sich sicher fühlen und barrierefrei bewegen können. Schließlich geht es auch um Gleichstellung. Und eine gute Kommunikation, die den Menschen die Vorteile des Radfahrens wieder stärker bewusst macht. Jeder Meter, der mit einem Fahrrad zurückgelegt wird, hat positive Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die Anwohnerinnen und Anwohner von Fahrradstraßen und Begegnungszonen, wo wir Tempo 20 verordnet haben, atmen regelrecht auf. Das Fahrrad ist ein soziales Verkehrsmittel, Austausch und die Kommunikation funktionieren leichter, als mit einer Tonne Stahl um einen herum. Und Radfahrende stärken erwiesenermaßen auch den lokalen Handel.

Zurück zur Übersicht

VCÖ zu Unfallbilanz: Verstärkte unfallvermeidende Maßnahmen nötig!

VCÖ (Wien, 13. Mai 2026) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten im Vorjahr um 52 Menschen auf 403 gestiegen. 63 Prozent der Verkehrstoten in Österreich waren im Vorjahr auf Freilandstraßen zu beklagen. 54 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle waren die Folge von Ablenkung, Unachtsamkeit und zu hohem Tempo. Die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder stieg auf den höchsten Wert seit dem Jahr 2007. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen sowie ein Maßnahmenpaket für sichere Freilandstraßen und für ein kindgerechtes Verkehrssystem.

Mehr dazu
Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ-Haltestellen-Check: Fahrgäste haben österreichweit mehr als 4.500 Haltestellen mit Mängeln gemeldet

VCÖ (Wien, 7. Mai 2026) – Die VCÖ-Initiative „Haltestellen im Fahrgast-Check“ fand großen Anklang. Fahrgäste haben 4.584 Haltestellen mit Mängeln gemeldet. Der am häufigsten genannte Mangel war fehlender Witterungsschutz. Nicht nur bei den Haltestellen sehen Fahrgäste Verbesserungsbedarf, sondern auch bei der Verkehrssicherheit im Umfeld vieler Haltestellen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert eine Sanierungsoffensive bei mangelhaften Bushaltestellen. Bei der österreichweiten „Wahl zur besten Bushaltestelle“ geht der Sieg an den Busbahnhof Premstätten in der Steiermark.

Mehr dazu