Aus der Praxis – Matthias Pokorn

„Gute Mobilität muss nicht erklärt werden, sie muss funktionieren!“

Porträtfoto von Matthias Pokorn
Matthias Pokorn, Bürgermeister von Premstätten

Für mich zeigt sich genau das jeden Morgen am Busbahnhof Premstätten. Als zweitstärkster Knotenpunkt im Busbündel Graz Süd-West – gemessen an den Fahrgastzahlen des Verkehrsverbundes Steiermark – ist er von zentraler Bedeutung für die Region. Hier treffen Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Gemeinden auf Pendlerinnen und Pendler Richtung Graz sowie in die Nachbarorte. Die unmittelbare Nähe zum regionalen Schulzentrum macht den Standort unverzichtbar für hunderte Familien. Menschen steigen nicht auf den Bus um, weil man es ihnen empfiehlt. Sie tun es, wenn Verbindungen funktionieren, Wege kurz sind und sie sich darauf verlassen können, pünktlich und komfortabel anzukommen. Gerade in einer stark vernetzten Region braucht es Verkehrsknotenpunkte, die Gemeinden miteinander verbinden und den öffentlichen Verkehr zu einer echten Alternative machen. Natürlich freue ich mich über die Auszeichnung als beste Bushaltestelle Österreichs. Noch mehr freut mich aber, dass der Busbahnhof jeden Tag von so vielen Menschen genutzt wird. Denn genau daran misst sich gute Mobilität: Sie muss nicht erklärt werden, sie muss funktionieren. Das ist für mich der eigentliche Erfolg dieses Projekts.

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VCÖ begrüßt beschlossene Zufahrtsregulierung in der Stadt Salzburg

VCÖ (Wien, 4. Mai 2026) - Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt den heutigen Beschluss der Stadtregierung Salzburgs, den Autoverkehr in der Altstadt zu beschränken. Im Juli und August dürfen nur Autos mit Kennzeichen aus der Stadt und den Umlandbezirken einfahren. Gäste können ihren Pkw an den Parkplätzen am Stadtrand um 7,50 Euro pro Tag stehen lassen und mit dem Ticket können bis zu fünf Personen den ganzen Tag den Öffentlichen Verkehr in der Stadt nutzen. Der VCÖ sieht in der Maßnahme einen wichtigen Schritt, um die Verkehrsbelastung in der Stadt zu reduzieren.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de

VCÖ: Eurovision Songcontest in Wien ist von vielen Städten Europas gut mit der Bahn erreichbar

VCÖ (Wien, 22. April 2026) – Ein Großevent wie der Eurovision Songcontest verursacht viel Mobilität. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass Wien von vielen Städten Europas gut mit der Bahn erreichbar ist. Aus 38 Hauptstädten und Städten mit mehr als 300.000 Einwohnerinnen und Einwohnern können ESC-Fans innerhalb von zehn Stunden auf der Schiene in Wien ankommen, davon haben 20 Städte eine Direktverbindung nach Wien, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Die Anreise mit der Bahn ist klimafreundlicher und in Zeiten drohender Lieferengpässe bei Diesel und Kerosin auch energiepolitisch gesehen wünschenswert.

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Halle des Wiener Hauptbahnhofes. Man sieht Stiegen, Rolltreppen sowie das ÖBB Reisezentrum.