Aus der Praxis – Matthias Pokorn

„Gute Mobilität muss nicht erklärt werden, sie muss funktionieren!“

Porträtfoto von Matthias Pokorn
Matthias Pokorn, Bürgermeister von Premstätten

Für mich zeigt sich genau das jeden Morgen am Busbahnhof Premstätten. Als zweitstärkster Knotenpunkt im Busbündel Graz Süd-West – gemessen an den Fahrgastzahlen des Verkehrsverbundes Steiermark – ist er von zentraler Bedeutung für die Region. Hier treffen Schülerinnen und Schüler aus umliegenden Gemeinden auf Pendlerinnen und Pendler Richtung Graz sowie in die Nachbarorte. Die unmittelbare Nähe zum regionalen Schulzentrum macht den Standort unverzichtbar für hunderte Familien. Menschen steigen nicht auf den Bus um, weil man es ihnen empfiehlt. Sie tun es, wenn Verbindungen funktionieren, Wege kurz sind und sie sich darauf verlassen können, pünktlich und komfortabel anzukommen. Gerade in einer stark vernetzten Region braucht es Verkehrsknotenpunkte, die Gemeinden miteinander verbinden und den öffentlichen Verkehr zu einer echten Alternative machen. Natürlich freue ich mich über die Auszeichnung als beste Bushaltestelle Österreichs. Noch mehr freut mich aber, dass der Busbahnhof jeden Tag von so vielen Menschen genutzt wird. Denn genau daran misst sich gute Mobilität: Sie muss nicht erklärt werden, sie muss funktionieren. Das ist für mich der eigentliche Erfolg dieses Projekts.

.

Zurück zur Übersicht

Mobilitätskonzept für die Gemeinde

Die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel in der Steiermark hat im Projekt „Modal Push“ ein umfassendes Mobilitätskonzept erarbeitet.

Mehr dazu
Foto: Radbrücke in Gratwein

Zentrale Begegnungszone

Pöchlarn in Niederösterreich mit rund 3.900 Einwohnenden setzte nach dreijähriger Planungsphase mit breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in den Jahren 2013 bis 2014 eine die Altstadt umfassende Begegnungszone um.

Mehr dazu
Foto: Begegnungszone in Pöchlarn