Aus der Praxis – Oskar Koschaintsch

„Mobilitätskonzepte für energieeffiziente Dienstreisen“

Porträtfoto von Oskar Koschaintsch
Oskar, Koschaintsch, Energie- und Umweltmanagementbeauftragter

„Entscheidend für den Erfolg eines Mobilitätskonzepts ist, dass es wirksam, praxistauglich, attraktiv und ambitioniert ist. Den perfekten Start gibt es nicht. Es gilt, sich eine Übersicht über wesentliche Punkte zu verschaffen mit ersten, einfachen Maßnahmen, also den  „low hanging fruits“, zu beginnen. Es braucht Rahmenbedingungen und verschiedene Möglichkeiten, wie etwa Firmenfahrzeuge nach Erfordernis, Möglichkeiten für Bahnreisen, Mietwagenservices, Carsharing und keine zwingenden Vorschriften. Jede Dienstreise ist anders und jedes Verkehrsmittel kann sinnvoll eingesetzt werden. Die Reisenden sollen selbst Erfahrungen sammeln und Entscheidungen treffen können. Wichtig ist auch die Unterstützung durch das Management – nichts ist motivierender als Führungskräfte die als „role models“ selbst aktiv und sichtbar im Projekt engagiert sind, teilnehmen und es promoten. Nachhaltigkeit ist nicht nur ein ökologischer, sondern auch ein ökonomischer Grundsatz. Investitionen in Maßnahmen der Energieeffizienz können sich bei ehrlicher Betrachtung auch finanziell lohnen, deswegen ist es jedem Unternehmen empfohlen, ein Mobilitätskonzept zu erstellen und auch die wirtschaftlichen Chancen zu betrachten.“

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Bahnhof Lienz als Mobilitätsdrehscheibe für Osttirol

Der Bahnhof Lienz wurde in den Jahren 2019 bis 2022 zu einem Mobilitätszentrum für die Region umgestaltet. Dank einer barrierefreien Unterführung für Gehende und Radfahrende sowie einer neuen Brücke über die Drau in den südlichen Teil von Lienz hat sich die Erreichbarkeit des Bahnhofs erheblich verbessert.

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Bild des Bahnhofs von Lienz

Baden-Württemberg plant Umsetzung einer Mobilitätsgarantie bis zum Jahr 2030

Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg plant eine Mobilitätsgarantie für seine mehr als elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. In urbanen Gebieten soll es einen 15-Minuten-Takt des Öffentlichen Verkehrs geben, in ländlichen zumindest einen 30-Minuten-Takt. Als Ergänzung sind On-Demand-Angebote für die letzte Meile geplant.

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Bild eines Busses und einer Straßenbahn in Baden Würtemberg