Aus der Praxis – Volker Nürnberg

„Nachhaltigkeit und Gesundheit greifen Hand in Hand“

Porträtfoto von Volker Nürnberg
Volker Nürnberg, Wirtschaftswissenschafter, BWL-Professor für Management, Health & HR und Head of Healthcare bei BearingPoint

In den vergangenen Jahren wurde viel über die ökologische Nachhaltigkeit diskutiert, die soziale wurde vernachlässigt. Im betrieblichen Setting betrifft dies die Mitarbeitenden. Sie können durch gesundes Verhalten auch ökologische Akzente setzen. Dies betrifft insbesondere die Mobilität. Wer nicht mit dem Auto zur Arbeit fährt, tut etwas für Gesundheit und Umwelt. Am gesündesten ist es, zu Fuß unterwegs zu sein, aber auch Fahrrad und E-Bike sind besonders für das Herz-Kreislauf-System förderlich. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel nimmt, bewegt sich mehrfach so viel und hat mehr soziale Kontakte, als wenn das Auto genommen wird. Gleiches gilt für regionale, gesunde Ernährung bei der Arbeit: Sie ist nachhaltiger und gesünder. Die mentale Gesundheit spielt eine immer größere Rolle. Damit werden etwa „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck und Diabetes reduziert und langfristig Milliarden für Unternehmen und Krankenkasse eingespart. Jedes Unternehmen sollte gesunde Mobilität fördern: Fußwege, Jobtickets, Bahncards, Fahrradlade- und -stellplätze, Duschmöglichkeiten sind gegenüber dem Auto zu privilegieren und im Speziellen die Führungskräfte sollten mit gutem Vorbild vorangehen.

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VCÖ warnt: In der dunklen Jahreszeit nehmen Schutzwegunfälle stark zu

VCÖ (Wien, 23. Oktober 2026) – Am kommenden Wochenende endet die Sommerzeit. Damit wird es früher dunkler. In der dunklen Jahreszeit nimmt die Zahl der Schutzwegunfälle stark zu, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Vorjahr gab es im November mit 136 die meisten Schutzwegunfälle, gefolgt vom Dezember und dem Jänner. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert mehr Verkehrsberuhigung und Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet sowie eine bessere Sicht auf Schutzwege und ihr Umfeld. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass sich Fahrzeuglenkende einem Schutzweg nur mit einer solchen Geschwindigkeit nähern dürfen, dass sie ihr Fahrzeug erforderlichenfalls rechtzeitig davor anhalten können.

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