Aus der Praxis – Volker Nürnberg

„Nachhaltigkeit und Gesundheit greifen Hand in Hand“

Porträtfoto von Volker Nürnberg
Volker Nürnberg, Wirtschaftswissenschafter, BWL-Professor für Management, Health & HR und Head of Healthcare bei BearingPoint

In den vergangenen Jahren wurde viel über die ökologische Nachhaltigkeit diskutiert, die soziale wurde vernachlässigt. Im betrieblichen Setting betrifft dies die Mitarbeitenden. Sie können durch gesundes Verhalten auch ökologische Akzente setzen. Dies betrifft insbesondere die Mobilität. Wer nicht mit dem Auto zur Arbeit fährt, tut etwas für Gesundheit und Umwelt. Am gesündesten ist es, zu Fuß unterwegs zu sein, aber auch Fahrrad und E-Bike sind besonders für das Herz-Kreislauf-System förderlich. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel nimmt, bewegt sich mehrfach so viel und hat mehr soziale Kontakte, als wenn das Auto genommen wird. Gleiches gilt für regionale, gesunde Ernährung bei der Arbeit: Sie ist nachhaltiger und gesünder. Die mentale Gesundheit spielt eine immer größere Rolle. Damit werden etwa „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck und Diabetes reduziert und langfristig Milliarden für Unternehmen und Krankenkasse eingespart. Jedes Unternehmen sollte gesunde Mobilität fördern: Fußwege, Jobtickets, Bahncards, Fahrradlade- und -stellplätze, Duschmöglichkeiten sind gegenüber dem Auto zu privilegieren und im Speziellen die Führungskräfte sollten mit gutem Vorbild vorangehen.

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Mobilitätsbudgets oder EcoPoints, Werkzeugkoffer und Kooperationen: Unternehmen haben viele Möglichkeiten, ihre Mitarbeitenden dabei zu unterstützen, Arbeits- und Dienstwege umweltverträglicher zurückzulegen.

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VCÖ: Radverkehr ist heuer in Wien weiter gestiegen - jetzt kommen die vier radfahrstärksten Monate

VCÖ (Wien, 31. Mai 2023) – In Wien waren bei den 18 Radverkehrszählstellen heuer in den ersten vier Monaten insgesamt um 4,5 Prozent mehr Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Auf Radwegen ist es teilweise schon jetzt eng. Nun kommen die vier Monate, die in den vergangenen vier Jahren den meisten Radverkehr verzeichneten. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert daher für die radfahrstärkste Zeit temporäre Radwege dort, wo es Engstellen gibt.

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