Aus der Praxis – Volker Nürnberg

„Nachhaltigkeit und Gesundheit greifen Hand in Hand“

Porträtfoto von Volker Nürnberg
Volker Nürnberg, Wirtschaftswissenschafter, BWL-Professor für Management, Health & HR und Head of Healthcare bei BearingPoint

In den vergangenen Jahren wurde viel über die ökologische Nachhaltigkeit diskutiert, die soziale wurde vernachlässigt. Im betrieblichen Setting betrifft dies die Mitarbeitenden. Sie können durch gesundes Verhalten auch ökologische Akzente setzen. Dies betrifft insbesondere die Mobilität. Wer nicht mit dem Auto zur Arbeit fährt, tut etwas für Gesundheit und Umwelt. Am gesündesten ist es, zu Fuß unterwegs zu sein, aber auch Fahrrad und E-Bike sind besonders für das Herz-Kreislauf-System förderlich. Wer die öffentlichen Verkehrsmittel nimmt, bewegt sich mehrfach so viel und hat mehr soziale Kontakte, als wenn das Auto genommen wird. Gleiches gilt für regionale, gesunde Ernährung bei der Arbeit: Sie ist nachhaltiger und gesünder. Die mentale Gesundheit spielt eine immer größere Rolle. Damit werden etwa „Zivilisationskrankheiten“ wie Bluthochdruck und Diabetes reduziert und langfristig Milliarden für Unternehmen und Krankenkasse eingespart. Jedes Unternehmen sollte gesunde Mobilität fördern: Fußwege, Jobtickets, Bahncards, Fahrradlade- und -stellplätze, Duschmöglichkeiten sind gegenüber dem Auto zu privilegieren und im Speziellen die Führungskräfte sollten mit gutem Vorbild vorangehen.

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Mobilität in Gemeinden und Städten wirksam verbessern

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (2026) – Gemeinden und Städte sind zentrale Akteure der Mobilitätswende. Kommunales Mobilitätsmanagement entlastet das Budget, belebt den Ortskern und sichert Teilhabe, oft mit überschaubaren Mitteln. Gemeinden haben dabei mehr Handlungsspielraum, als oft angenommen.

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Geschwindigkeitsanzeige, die anzeigt, dass zu schnell gefahren wird

VCÖ-Radfahrumfrage: Österreichs Gemeinden und Städte haben punkto Radfahrfreundlichkeit noch aufzuholen

VCÖ (Wien, 3. Juli 2026) – Zeugnisverteilung für Österreichs Gemeinden für ihre Radfahrfreundlichkeit: Mehr als 5.400 Radfahrerinnen und Radfahrer haben bei der VCÖ-Radfahrumfrage insgesamt 1.005 Gemeinden und Städte nach 21 Kriterien bewertet. Sieben von zehn gaben an, dass wichtige Ziele im Ort gut mit dem Fahrrad erreichbar sind. Verbesserungsbedarf wird vor allem bei der Verkehrssicherheit fürs Radfahren und bei der Rad-Infrastruktur gesehen. Dem Radverkehr ist in den Gemeinden und Städten mehr Platz zu geben. Und mehr Tempo 30 statt 50 erhöht die Sicherheit beim Radfahren für alle Altersgruppen, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.