Aus der Praxis: Wolfgang Urbantschitsch

„Energiewende und Elektrifizierung als Schlüssel zur Mobilitätswende"

Energie- und klimapolitische Ziele machen es unumganglich, dass auch im Verkehr wirksame Masnahmen zur Reduktion der Treibhausgase getroffen werden. Europa setzt im jungst veroffentlichten „Clean Energy Package“ neue Impulse, um die Marktdurchdringung der E-Mobilitat zu pushen. In Osterreich gibt es bereits Forderprogramme fur den Kauf von Fahrzeugen und die Errichtung von Ladestationen. Positiv ist, dass das Netz offentlicher Ladestationen immer weiter ausgebaut wird. Trotzdem erfolgen noch immer mehr als 80 Prozent der Ladevorgange zu Hause. Im mehrgeschosigen Wohnbau und in Ballungszentren ist dies noch immer ein Problem. Wahrend in neuen Gebauden die Errichtung von Ladestationen bereits „mitgedacht“ wird, gibt es fur die Nachrustung im Gebaudebestand einige Hurden. Da zumeist davon ausgegangen werden kann, dass fur eine Ladestation ausreichend Anschlussleistung bereitsteht und die Netzbetreiber eine entsprechende Anbindung an das offentliche Stromnetz zulassen, ist die Errichtung aus Sicht des Elektrizitatsrechts ein untergeordnetes Problem. Vielmehr sind Bund, Bundeslander und Gemeinden gefordert, entsprechende Gesetzesanderungen etwa im Bau-, Wohn- und Eigentumsrecht durchzufuhren, damit in bestehenden Gebauden leichter Ladestationen errichtet werden konnen.  

Wolfgang Urbantschitsch,

Vorstand E-Control

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VCÖ: Lobauautobahn ist keine nachhaltige Lösung für die bestehenden Verkehrsprobleme

VCÖ (Wien, 2. April 2026) - Die Lobauautobahn ist extrem teuer, verursacht große ökologische Schäden und ist keine wirksame Lösung für die bestehenden Verkehrsprobleme, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ anlässlich der beginnenden Vorbereitungsarbeiten für den Bau der S1 zwischen Groß-Enzersdorf und dem Knoten Süßenbrunn fest. Die Prognosen, auf denen das bereits im Jahr 2009 eingereichte Projekt basiert, sind veraltet und bereits heute von der Realität widerlegt. Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung von Maßnahmen, die bereits heute wirksam werden und die Staus auf der Südosttangente reduzieren sowie Anrainerinnen und Anrainer entlasten.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: 20 Prozent weniger Verbrauch durch spritsparendes Fahren wirkt sich auf Kosten aus wie Spritpreis von 1,60 statt zwei Euro

VCÖ (Wien, 27. März 2026) – Die Osterwoche ist für viele auch eine beliebte Reisezeit. Wer mit dem Auto fährt, kann sich mit einem spritsparenden Fahrstil viel Geld sparen. Die Verringerung des Verbrauchs um 20 Prozent wirkt sich auf die Spritkosten wie eine Reduktion des Spritpreises von zwei Euro auf 1,60 Euro aus, verdeutlicht die Mobilitätsorganisation VCÖ. Insbesondere auf der Autobahn kann durch niedrigeres Tempo viel Sprit gespart werden: Bei Tempo 110 statt 130 sinkt der Verbrauch im Schnitt um 16 Prozent, bei Tempo 100 statt 130 sogar um 23 Prozent. Spritsparend fahren heißt vor allem langsamer, vorausschauend und niedrigtourig fahren, betont der VCÖ.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft