Baden-Württemberg führt landesweites E-Ticketing ein

Foto: Fahrrad steht in einem Zug von bwegt

Die Einführung des BW-Tickets im Jahr 2018 ermöglichte es Fahrgäs­ten erstmals, mit nur einem Ticket verbundübergreifend zu reisen. Als nächster Schritt ist in Baden-Württemberg ein landesweites E-Ticketing-System geplant, das automatisch einen Tages-Bestpreis verbucht. Des Weiteren werden Auskunfts- und Buchungssysteme in einer multimodalen Mobilitätsplattform zusammengeführt, mit dem Ziel, verkehrsmittelübergreifende Fahrten zu vereinfachen und On-Demand-Systeme weiterzuentwickeln. Zudem hat die Landesregierung mit ihrem Zielkonzept 2025 neue Standards für den Öffentlichen Verkehr in Baden-Württemberg definiert. Ein landesweit geltender Stundentakt, Taktverdichtungen sowie der Aufbau eines Netzes von Expresszügen, das landesweit alle Oberzentren ebenfalls im Stundentakt miteinander verbindet, sind geplant. Auf Strecken mit entsprechender Auslastung wird der Stundentakt durchgehend von fünf bis 24 Uhr gelten. Durch ein höheres Sitzplatzangebot soll sichergestellt werden, dass niemand länger als 15 Minuten stehen muss.

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Wünschen Sie sich mehr Flugverkehr?

Gleichzeitig den Bahn- und Flughafenausbau zu fordern, steht in Widerspruch zueinander. Mehr Flugverkehr bedeutet mehr klimaschädliche Emissionen, mehr gesundheitsschädliche Schadstoffe und mehr Lärm für die Anrainerinnen und Anrainer. Wer die volkswirtschaftliche Bedeutung des Flugverkehrs betont, sollte bedenken, dass sich auch das Wirtschaftsleben an die Realität der Klimakrise anpasst. Bei den Geschäftsreisen gibt es bereits eine Trendumkehr. Anteil und Anzahl der dienstlichen Flugreisen ist gesunken, während die Geschäftsreisen mit der Bahn deutlich gestiegen sind.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

Aus der Praxis – Hugo Houppermanns

Erfolgreiche Verlagerung von Geschäftsreisen auf die Bahn.

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