Begegnung statt Kfz-Verkehr bringt mehr Geschäft

Foto: Autofreier Platz in Hohenems, auf welchem sich mehrere Personen entspannen

Immer mehr Städte nutzen das Potenzial von Begegnungszonen für Innenstädte. In Hohenems, Vorarlberg, wurde im Jahr 2016 die Begegnungszone im Zuge eines partizipativen Prozesses geplant und errichtet. Barrierefrei gestaltet, niveaugleich von Gebäudekante zu Gebäudekante, ergänzt durch ein taktiles Leitsystem für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit. Das Kfz-Aufkommen konnte durch die Verkehrsberuhigung und die Verlagerung des Durchzugsverkehrs auf die Umfahrungsstraße von etwa 2.500 Fahrzeugen auf 1.800 Fahrzeuge pro Tag reduziert werden. Von der Verkehrsberuhigung profitiert auch der Einzelhandel. Die Anzahl der Geschäfte in der Innenstadt erhöhte sich in den ersten drei Jahren um 20 Prozent und zuvor leerstehende Wohnungen und Geschäftsflächen werden wieder genutzt. Durch die Neugestaltung haben Freiräume im Ortskern an Aufenthaltsqualität gewonnen und werden wieder vermehrt von der Bevölkerung angenommen.

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VCÖ: Schere zwischen Stadt und Land geht beim Autobesitz weiter auseinander

VCÖ (Wien, 8. Oktober 2026) – Die Unterschiede zwischen Stadt und Land werden beim Autobesitz immer größer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während in Wien in zehn Bezirken die Zahl der Autos zurückging, nahm in 29 Bezirken trotz Bevölkerungsrückgangs die Zahl der Autos zu. Die aktuelle Treibstoffkrise zeigt einmal mehr, dass Autoabhängigkeit die Mobilitätskosten in die Höhe treibt. Eine Ursache für die Autoabhängigkeit ist die Zersiedelung. Um die Bevölkerung nachhaltig zu entlasten, sind die Ortskerne zu stärken und das Mobilitätsangebot in den Regionen zu verbessern, von mehr Busverbindungen über Mikro-ÖV-Angebote bis hin zu Carsharing und verbesserter Radinfrastruktur, betont der VCÖ.

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Foto: nitinut380 Shutterstock.com