Begegnung statt Kfz-Verkehr bringt mehr Geschäft

Foto: Autofreier Platz in Hohenems, auf welchem sich mehrere Personen entspannen

Immer mehr Städte nutzen das Potenzial von Begegnungszonen für Innenstädte. In Hohenems, Vorarlberg, wurde im Jahr 2016 die Begegnungszone im Zuge eines partizipativen Prozesses geplant und errichtet. Barrierefrei gestaltet, niveaugleich von Gebäudekante zu Gebäudekante, ergänzt durch ein taktiles Leitsystem für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit. Das Kfz-Aufkommen konnte durch die Verkehrsberuhigung und die Verlagerung des Durchzugsverkehrs auf die Umfahrungsstraße von etwa 2.500 Fahrzeugen auf 1.800 Fahrzeuge pro Tag reduziert werden. Von der Verkehrsberuhigung profitiert auch der Einzelhandel. Die Anzahl der Geschäfte in der Innenstadt erhöhte sich in den ersten drei Jahren um 20 Prozent und zuvor leerstehende Wohnungen und Geschäftsflächen werden wieder genutzt. Durch die Neugestaltung haben Freiräume im Ortskern an Aufenthaltsqualität gewonnen und werden wieder vermehrt von der Bevölkerung angenommen.

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VCÖ-Fachveranstaltung: Bei Klimawandelanpassung in Gemeinden und Städten braucht es mehr Tempo!

VCÖ (Wien, 26. November 2025) – Die Temperatur in Österreich ist seit 1900 um rund 3,1 °C gestiegen – mehr als doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt. Die Temperaturen in Österreich und Mitteleuropa steigen stärker als noch vor zehn Jahren erwartet. Die Zahl der Menschen, die von Hitze gesundheitlich belastet werden, steigt. In Österreichs Gemeinden und Städte ist die Anpassung der Straßen und des öffentlichen Raums an den Klimawandel zu beschleunigen, wurde heute bei einer online durchgeführten VCÖ-Fachveranstaltung von den Expertinnen und Experten betont.

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VCÖ: Tarife fürs Parkpickerl nach Fahrzeuggröße und Stadtgebiet differenzieren

VCÖ (Wien, am 19. November 2025) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ spricht sich dafür aus, die Tarife fürs Parkpickerl in Wien nach Größe und Stadtgebiet zu differenzieren. International setzen zunehmend mehr Städte beim Anwohnerparken auf nach Größe der Pkw gestaffelte Tarife. Zuletzt hat sich in Zürich die Mehrheit der Bevölkerung dafür ausgesprochen, die Tarife nach dem Gewicht der Fahrzeuge zu berechnen. Größere Pkw, wie beispielsweise Pick-ups oder große SUV, benötigen mehr Platz als Kleinwagen und stellen zudem für Fußgängerinnen und Fußgänger ein erhöhtes Risiko dar, bei Unfällen schwer verletzt zu werden, betont der VCÖ.

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