CHANGE! Mobilitätswende beginnt im Kopf

Foto: Verkehrsberuhigte Straße mit einem breiten Gehsteig, Grünflächen und Gastgärten

Mobilität ist vor allem auch Gewohnheit. Das österreichische Forschungsprojekt CHANGE! erkundet, wie die Mobilitätswende im Kopf gelingen kann: auf Ebene der Nutzenden, des Verkehrssystems und der Politik. Das Aufbrechen dieser Muster ist eine große Herausforderung. Durch Planspiele und Mobilitätslabore können Experimentierräume aufgemacht werden, in denen innovative Mobilitätslösungen entwickelt und getestet werden können. Umweltverträgliches Verhalten setzt sich dabei aber nicht automatisch durch. Wichtig sind ergänzende Anreize und Steuerungsmaßnahmen. Damit das möglich ist, braucht es auch ein Umdenken der Verantwortlichen in Politik und Planung. Ein neuer Werterahmen in der Mobilität stellt Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr an die erste Stelle.

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VCÖ: Österreich war im Vorjahr EU-Spitzenreiter beim Bahnfahren – Schweiz ist Europameister

VCÖ (Wien, 21. September 2026) – Die Schweiz ist Europas Spitzenreiter beim Bahnfahren, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der EU-Kommission zeigt. Österreich ist mit 1.640 Kilometern, die im Vorjahr pro Einwohnerin und Einwohner mit der Bahn gefahren wurden, Vize-Europameister und EU-Champion. Das Potenzial für den verstärkten Umstieg vom Auto auf die Bahn ist in Österreich gerade angesichts der stark gestiegenen Spritpreise groß, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Als Anreiz fordert der VCÖ, dass bis Jahresende sowohl die regionalen als auch das österreichweite Klimaticket um 20 Prozent verbilligt wird. Unternehmen können wiederum mit Öffi-Jobticket und anderen Maßnahmen ihre Beschäftigten unterstützen, damit sie klimafreundlicher und kostengünstiger mobil sein können.

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Niko Paech - direkt gefragt

„Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht“

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