CHANGE! Mobilitätswende beginnt im Kopf

Foto: Verkehrsberuhigte Straße mit einem breiten Gehsteig, Grünflächen und Gastgärten

Mobilität ist vor allem auch Gewohnheit. Das österreichische Forschungsprojekt CHANGE! erkundet, wie die Mobilitätswende im Kopf gelingen kann: auf Ebene der Nutzenden, des Verkehrssystems und der Politik. Das Aufbrechen dieser Muster ist eine große Herausforderung. Durch Planspiele und Mobilitätslabore können Experimentierräume aufgemacht werden, in denen innovative Mobilitätslösungen entwickelt und getestet werden können. Umweltverträgliches Verhalten setzt sich dabei aber nicht automatisch durch. Wichtig sind ergänzende Anreize und Steuerungsmaßnahmen. Damit das möglich ist, braucht es auch ein Umdenken der Verantwortlichen in Politik und Planung. Ein neuer Werterahmen in der Mobilität stellt Gehen, Radfahren und Öffentlichen Verkehr an die erste Stelle.

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VCÖ fordert reduzierten Mehrwertsteuersatz für Öffi-Tickets

VCÖ (Wien, 7. Oktober 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ warnt vor den negativen Folgen von weiteren Preiserhöhungen bei Öffi-Fahrkarten, wie sie aktuell für die Jahreskarte in Wien diskutiert wird. Für die Erreichung der Mobilitäts-, Energie- und Klimaziele ist eine Erhöhung des Anteils des Öffentlichen Verkehrs an der Mobilität notwendig. Die Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs leisten nicht nur einen sehr großen Beitrag zur Reduktion von Staus und Parkplatzproblemen in Städten, sie tragen auch zur Verbesserung der Klimabilanz und, dass weniger Diesel und Benzin verbraucht wird, was in der aktuellen Treibstoffkrise besonders wichtig ist. Der VCÖ fordert den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 4,9 Prozent auch für Öffi-Fahrkarten

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