Covid-19-Pandemie zeigt: Aktive Mobilität braucht Platz

Foto: Pop-up Radweg, welcher auf einer Straße errichtet wurde und von mehreren Personen genutzt wird

In der Covid-19-Pandemie wurde im Jahr 2020 viel mehr gegangen und mit dem Fahrrad gefahren, als in der Zeit davor. Es wurde sichtbar, wie wenig Platz derzeit bewegungsaktiver Mobilität eingeräumt wird und wie rasch sich das ändern lässt. Viele Städte setzten spontan und kreativ Maßnahmen, um dem steigenden Platzbedarf zu entsprechen. In Barcelona und Mailand wurden Straßen in Fußgängerzonen umgewandelt. In Brüssel und Newcastle wurden Innenstädte zu verkehrsberuhigten Zonen mit Tempo 20. In Tel Aviv wurde die Innenstadt vorübergehend zur Fußgängerzone erklärt. In Lissabon und New York wurden Pkw-Abstellplätze umgenutzt, um Platz für Gastgärten zu schaffen. Große Aufmerksamkeit erlangten die Pop-Up-Radwege, wie sie temporär etwa in Auckland, Berlin, Lissabon, Paris, Barcelona, Rom und Wien errichtet wurden. Die Erfahrungen waren durchwegs positiv. Wichtig wäre, diese Experimente zumindest teilweise in dauerhafte Lösungen überzuführen.

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Vom letzten Kilometer bis zur schweren Fracht

Bikesharing wird immer populärer, österreichweit gibt es zunehmend mehr Angebote – auch für Lastenräder. Sie ersetzen in vielen Fällen kurze Autofahrten und werden von Einheimischen genauso genutzt wie von Gästen.

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VCÖ: Der Verkehr für 43 Prozent von Österreichs Bodenversiegelung verantwortlich

VCÖ (Wien, 5. Juni 2024) – 1.274 Quadratkilometer, das entspricht der halben Gesamtfläche des Bundeslands Vorarlberg, sind in Österreich durch Verkehrsflächen versiegelt, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. 95 Prozent davon sind Straßenverkehrsflächen. Der Verkehr ist für 43 Prozent der Bodenversiegelung verantwortlich. Der VCÖ betont, dass der Verkehr einen deutlich stärkeren Beitrag als bisher zur Entsiegelung von Flächen leisten kann, insbesondere bei Parkplatzflächen, aber auch durch den Rückbau überbreiter Straßen.

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Foto: Sarah Duit