Das Schwammstadt-Prinzip für Straßenbäume

Beim Schwammstadt-Prinzip ist der technische Aufbau des Unterbaus so gestaltet, dass große Wassermengen bei Starkregen gespeichert und bei Hitzeperioden abgegeben werden. Die Mischung im Boden aus Splitt, Pflanzkohle, Kompost und weiteren Substanzen bietet ausreichend Wurzelraum für die Speicherung von Wasser, Luft und Nährstoffen. Zusätzlich bieten die Strukturen im Untergrund ausreichend Stabilität für die Funktionen der Straßenräume. So sorgt das Schwammstadt-Prinzip für eine längere Lebensdauer von Bäumen, die als Schattenspender kühlend auf das Mikroklima wirken. In Österreich wurde das Prinzip das erste Mal im Jahr 2017 in Graz umgesetzt. Es folgten im Frühjahr 2019 Mödling und im Jahr 2020 Wien.

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VCÖ: Schere zwischen Stadt und Land geht beim Autobesitz weiter auseinander

VCÖ (Wien, 8. Oktober 2026) – Die Unterschiede zwischen Stadt und Land werden beim Autobesitz immer größer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während in Wien in zehn Bezirken die Zahl der Autos zurückging, nahm in 29 Bezirken trotz Bevölkerungsrückgangs die Zahl der Autos zu. Die aktuelle Treibstoffkrise zeigt einmal mehr, dass Autoabhängigkeit die Mobilitätskosten in die Höhe treibt. Eine Ursache für die Autoabhängigkeit ist die Zersiedelung. Um die Bevölkerung nachhaltig zu entlasten, sind die Ortskerne zu stärken und das Mobilitätsangebot in den Regionen zu verbessern, von mehr Busverbindungen über Mikro-ÖV-Angebote bis hin zu Carsharing und verbesserter Radinfrastruktur, betont der VCÖ.

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Foto: nitinut380 Shutterstock.com