Donauradweg - Mehrwert nutzen

Foto: Bodenmarkierung des Donauradwegs. Ein Fahrrad steht daneben

In den vom Donauradweg berührten Staaten wird das Fahrrad auch für die Alltagsmobilität verstärkt thematisiert. So fokussieren im Projekt „Danube Cycle Plans“ Österreich und acht weitere Staaten auf den Radverkehr im Donauraum als wichtigen Baustein für nachhaltige Alltagsmobilität. Bis zum Jahr 2022 werden auf Basis gemeinsam entwickelter Leitfäden nationale Radverkehrsstrategien erarbeitet, die in manchen der Staaten noch fehlen. Eine gemeinsame Radfahrstrategie für den Donauraum wird ebenfalls entwickelt. Radwegenetze werden festgelegt und über die Staatsgrenzen hinweg zu einem donauweiten Netz verbunden. Das Projekt „EcoVeloTour“, das auf die drei Säulen Ökotourismus, Öffentlicher Verkehr zur An- und Abreise und Fahrradnutzung während des Urlaubs setzt, entwickelt nachhaltige Tourismusprodukte für den Donauraum, eine der wichtigsten Radtourismusregionen Europas.

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In Wien sind Unter-40-Jährige und Frauen am häufigsten autofrei mobil

VCÖ (Wien, 22. September 2026) - Die Wiener Bevölkerung legt insgesamt drei von vier Alltagswegen autofrei zurück. Doch zwischen den Altersgruppen und Bezirken sowie zwischen Männern und Frauen gibt es hinsichtlich der autofreien Mobilität große Unterschiede, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Stadt Wien anlässlich des heutigen – europaweiten - autofreien Tags zeigt. Die Unter-40-Jährigen sind häufiger autofrei mobil als der Durchschnitt und Frauen sind häufiger autofrei mobil als Männer.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.

VCÖ: Beim Radfahren gibt es große Bundesländer-Unterschiede – In Vorarlberg und Salzburg fahren die meisten mit dem Rad

VCÖ (Wien, 14. August 2026) – In Vorarlberg und Salzburg ist der Anteil häufig Fahrrad fahrender Personen am höchsten, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf nun vom Mobilitätsministerium veröffentlichte Daten hin. Österreichweit radeln 28 Prozent mindestens mehrmals pro Woche und 68 Prozent zumindest gelegentlich. 40 Prozent der Radfahrenden sind bereits mehrmals mit Elektrofahrrädern gefahren, in Vorarlberg sogar 58 Prozent. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß: 36 Prozent wohnen nur fünf Kilometer von der Arbeit oder Ausbildungsstätte entfernt, 56 Prozent weniger als zehn Kilometer. Um mehr Menschen den Umstieg aufs Fahrrad zu ermöglichen, fordert der VCÖ mehr Verkehrsberuhigung in den Städten und Gemeinden sowie den rascheren Ausbau des Radwegenetzes.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.