Donauradweg - Mehrwert nutzen

Foto: Bodenmarkierung des Donauradwegs. Ein Fahrrad steht daneben

In den vom Donauradweg berührten Staaten wird das Fahrrad auch für die Alltagsmobilität verstärkt thematisiert. So fokussieren im Projekt „Danube Cycle Plans“ Österreich und acht weitere Staaten auf den Radverkehr im Donauraum als wichtigen Baustein für nachhaltige Alltagsmobilität. Bis zum Jahr 2022 werden auf Basis gemeinsam entwickelter Leitfäden nationale Radverkehrsstrategien erarbeitet, die in manchen der Staaten noch fehlen. Eine gemeinsame Radfahrstrategie für den Donauraum wird ebenfalls entwickelt. Radwegenetze werden festgelegt und über die Staatsgrenzen hinweg zu einem donauweiten Netz verbunden. Das Projekt „EcoVeloTour“, das auf die drei Säulen Ökotourismus, Öffentlicher Verkehr zur An- und Abreise und Fahrradnutzung während des Urlaubs setzt, entwickelt nachhaltige Tourismusprodukte für den Donauraum, eine der wichtigsten Radtourismusregionen Europas.

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VCÖ: Großes Potenzial des Radverkehrs in Österreich wird viel zu wenig genutzt

VCÖ (Wien, 2. Juni 2026) – Vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer und damit in Radfahrdistanz. Zwei Drittel von Österreichs Haushalten haben mindestens ein funktionstüchtiges Fahrrad. In Vorarlberg legt die Bevölkerung bereits 22 Prozent ihrer Alltagswege mit dem Rad zurück, österreichweit sind es weniger als zehn Prozent. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß und wird bei weitem nicht ausgeschöpft, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ anlässlich des Welttags des Fahrrads am 3. Juni aufmerksam. Der VCÖ fordert eine österreichweite Rad-Infrastrukturoffensive sowie in Gemeinden und Städten sichere Bedingungen zum Radfahren durch mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.

VCÖ: Mehr als 2,6 Millionen Fahrrad-Haushalte in Österreich

VCÖ (Wien, 27. Mai 2026) - In Österreich besitzen laut Statistik Austria 63 Prozent aller Haushalte zumindest ein funktionstüchtiges Fahrrad. Zwischen den Bundesländern gibt es bei den Fahrrad-Haushalten einige Unterschiede, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. In Oberösterreich und Salzburg ist der Anteil der Fahrrad-Haushalte mit 71 Prozent am höchsten, in Wien mit 52 Prozent am niedrigsten. Wien ist aber das einzige Bundesland, wo es mehr Rad-Haushalte als Auto-Haushalte gibt. Beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich sind Projekte gesucht, die es der Bevölkerung erleichtern, das Fahrrad häufiger als Verkehrsmittel nutzen zu können.

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Foto: Drei Fahrradfahrerinnen vor einer Straßenüberquerung