E-Lkw mit 60 Tonnen Gesamtgewicht in Schweden getestet

Foto: DHL-Lkw wird geladen

DHL und Volvo haben seit März 2021 einen batterie-elektrischen Lkw mit 60
Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht im Testbetrieb. Der E-Lkw mit Hänger
ist Teil eines Pilotversuchs in Schweden, der das Potenzial von E-Lkw auch für
höhere Lasten und längere Strecken zeigen soll. Der umgebaute Lkw mit Hänger
soll dabei auf einer Strecke von 150 Kilometer zwischen Logistikterminals in
Göteberg und Jönköping eingesetzt werden. Ziel ist auch die Entwicklung einer
geeigneten Ladeinfrastruktur. Daneben startet Volvo im Jahr 2021 mit dem
Vertrieb von elektrischen Schwerlastfahrzeugen in Europa. Im Jahr 2040 soll die
gesamte Produktpalette aus emissionsfreien Fahrzeugen bestehen.

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VCÖ: Eisenstadt hat im Landeshauptstadt-Vergleich den höchsten E-Pkw-Anteil bei Neuwagen, Wien im Bundesland-Vergleich

VCÖ (Wien, am 12. Juli 2024) – Die Unterschiede beim Elektroauto-Anteil bei Neuwagen sind in Österreich groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Bei den Landeshauptstädten ist Eisenstadt mit fast 26 Prozent E-Auto-Anteil Spitzenreiter, St. Pölten mit 15 Prozent Schlusslicht. Bei den Bezirken außerhalb Wiens liegt Linz-Land mit fast 28 Prozent vor dem Bezirk Rohrbach mit fast 24 Prozent an der Spitze, den niedrigsten Anteil hat der Bezirk Lilienfeld mit etwas mehr als vier Prozent, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Was bei den Neuzulassungen noch auffällt: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neuzugelassenen Diesel-Pkw ist gestiegen und 81 Prozent der Diesel-Pkw wurden auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von privat genutzten Diesel- oder Benzin-Dienstwagen.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

Bessere CO2-Standards für Lkw: Gut fürs Klima und unsere Gesundheit

Schwerfahrzeuge sind für 27 Prozent der CO2-Emissionen, 50 Prozent der emittierten Stickstoffoxide und 32 Prozent des Feinstaubs (PM 2,5) des Straßenverkehrs verantwortlich. Der Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge ist daher gemeinsam mit der Verlagerung auf die Schiene eine der wichtigsten Maßnahmen, um den Güterverkehr zu dekarbonisieren und die durch Dieselabgase verursachte Luftverschmutzung zu reduzieren.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash