Eine leisere Stadt durch Lärmradar und umfangreiche Verkehrsberuhigung

Lärmmessgerät über Straße

Neuere Fahrzeuge dürfen in Frankreich im Ortsgebiet einen Pegel von 85 Dezibel nicht überschreiten. Um die Einhaltung zu kontrollieren, wurden im Paris im Jahr 2022 die ersten Lärm-Radargeräte installiert. Zu laute Fahrzeuge werden durch Mikrofone registriert. Nach einer Testphase ist geplant, in diesem Jahr die ersten Geldstrafen für Überschreitungen zu verhängen. Denn die schon erreichte Lärmreduktion soll nicht durch einzelne Fahrzeuge rückgängig gemacht werden: Die französische Hauptstadt wurde durch Verkehrsberuhigung und Förderung des Radverkehrs um durchschnittlich zwei Dezibel leiser als noch im Jahr 2015.

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Wie der Öffentliche Verkehr Städte grüner macht

Haltestellen rücken als Eingangstor zum Öffentlichen Verkehr immer mehr ins Zentrum einer zukunftsweisenden Debatte. Städte in aller Welt – von Graz bis Auckland – setzen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität gezielt auf klimafitte Infrastruktur.

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VCÖ: Fast jede vierte Person, die Pendlerpauschale bezieht, hat Jahreseinkommen von über 60.000 Euro

VCÖ (Wien, am 9. Juni 2026) – Mehr als 600 Millionen Euro kostet heuer die Pendlerpauschale und der Pendlereuro dem Budget. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Finanzministeriums zeigt, dass zuletzt fast jede vierte Person, die Pendlerpauschale bezog, ein Jahreseinkommen von über 60.000 Euro hatte. Und vier von zehn Personen, die Pendlerpauschale erhielten, hatten einen kurzen Arbeitsweg von zwei bis 19 Kilometern, informiert der VCÖ. Während die Bundesregierung in vielen Bereichen, von Familien, Gesundheit bis zum Klimaschutz, spart und Leistungen kürzt, wurde eine dringend notwendige Reform des Pendlerpauschales erneut verabsäumt. Und das, obwohl man mit einer Reform nicht nur Geld einsparen, sondern auch die soziale und ökologische Treffsicherheit verbessern hätte können.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de