Energieautarke Bushaltestelle

Foto: Moderne Bushaltestelle mit Solarpanel am Dach

Für die Sichtbarkeit und den Komfort des Öffentlichen Verkehrs ist auch die Qualität der Haltestellen und Wartezeiten wichtig. Das Unternehmen Fonatsch hat eine energieautarke Busstation entwickelt, die mittels Solarzellen versorgt wird. Sie bietet WLAN, USB-Ladestationen, Ladeinfrastruktur für E-Fahrräder, einen Notfallknopf sowie einen digitalen Fahrplan. Ein Prototyp wurde Ende des Jahres 2015 in Melk eröffnet, seit Anfang des Jahres 2019 gibt es solche Haltestellen in zehn Gemeinden.

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Bus-Angebot gemeindeübergreifend planen

Im Vorarlberger Unterland leben rund 215.000 Menschen. Seit dem Jahr 1999 bestellt ein Gemeindeverband den regionalen Bus-Verkehr. Gestartet wurde mit 32 Bussen in 15 Gemeinden, 2023 waren es rund 100 Busse in 22 Gemeinden auf 36 Linien.a Ab 2004 wurden grenzüberschreitende Linien nach Deutschland und in die Schweiz etabliert.

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Symbolbild

VCÖ-Fachveranstaltung: Zukunft des Öffentlichen Verkehrs in den Regionen

Fast die Hälfte der Bevölkerung in Österreich lebt in peripheren Bezirken. In dünner besiedelten Regionen ein gutes öffentliches Verkehrsangebot für die Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, ist eine große Herausforderung. Welche Rahmenbedingungen braucht es, damit der Öffentliche Verkehr in den Regionen erfolgreich sein kann? Welche Hürden und Hindernisse bestehen heute? Welche Formen des Öffentlichen Verkehrs sind für Regionen besonders geeignet? Welche Good-Practice-Beispiele gibt es in Österreich und international? Diese und weitere Fragen wurden in der VCÖ-Online-Fachveranstaltung "Zukunft des Öffentlichen Verkehrs in den Regionen" am 28. November 2024 diskutiert.

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