Erfolgreiche Verkehrsberuhigung in Mailand

Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand

Mailand führte im Jahr 1985 Zufahrtsregulierungen ein, im Jahr 2008 folgte ein Gebühren-System basierend auf Emissionsklassen, im Jahr 2012 wurde auf eine Stau-Gebühr umgestellt. Der Durchzugsverkehr reduzierte sich im Jahr 2012 im Vorjahresvergleich um 31 Prozent, auch Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen reduzierten sich. Im Jahr 2019 wurde mit der „Area B“ ergänzend eine Umweltzone – die größte Italiens – für rund 70 Prozent des Stadtgebiets umgesetzt. Im Jahr 2024 gab es im Vergleich zum Jahr 2016 um 13 Prozent weniger Kfz-Unfälle. Seit dem Jahr 2019 ist die Stickoxid- Konzentration in Mailand erstmals niedriger als im Stadt-Umfeld. Die Zahl der Fußgängerzonen hat seit dem Jahr 2016 bis 2024 um 27 Prozent zugenommen. Zudem sind im Jahr 2024 elf neue öffentliche Plätze entstanden und die Anzahl der Tourismus-Ankünfte ist im selben Zeitraum um 23 Prozent gestiegen.

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VCÖ-Factsheet: Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene attraktivieren

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (Juni 2021) – 2021 ist das „Europäische Jahr der Schiene“ und damit auch des Schienengüterverkehrs. Um Kosten bei Nichterreichen der Klimaziele zu vermeiden, braucht es eine Verlagerung des Lkw-Verkehrs auf die Schiene. Die verladende Wirtschaft braucht dafür Anreize und Unterstützung.

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Foto: : RCG Prax-Huber

Verkehrswende - Good Practice aus anderen Ländern

Während andere Sektoren ihre Emissionen gegenüber dem Jahr 1990 reduziert haben, ist der CO2-Ausstoß des Verkehrs stark gestiegen. Am Ziel der Dekarbonisierung des Verkehrs wird weltweit gearbeitet. Die VCÖ-Publikation „Verkehrswende – Good Practice aus anderen Ländern“ macht einen internationalen Streifzug und stellt erfolgreiche Maßnahmen aus unterschiedlichen Staaten und Städten für eine klimaverträglichere Mobilität vor.

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