Erfolgsmodell regionales Parkraummanagement

Foto: Kurzparkzone, in welcher mehrere Kfz stehen

Seit dem Jahr 2018 setzen die Vorarlberger „plan-b“ Gemeinden Bregenz, Hard, Schwarzach und Wolfurt sowie Lustenau auf regional abgestimmtes Parkraummanagement. Dadurch sollen die innerorts knappen Pkw-Abstellflächen effizienter genutzt und gleichzeitig eine Verlagerung auf umweltverträgliche Verkehrsmittel forciert werden. Neben einer kostenfreien Kurzparkzone und gebührenpflichtigen Abstellflächen werden für Gemeindebedienstete „Ecopoints“ als Anreiz eingesetzt. Wer keinen Pkw-Abstellplatz in Anspruch nimmt, wird mit Bonuspunkten honoriert, die am Jahresende in Form von Gutscheinen ausbezahlt werden. Durch diese Maßnahmen hat sich der Auto-Anteil am Arbeitsweg der Gemeindebediensteten vom Jahr 2016 bis 2019 von 41 auf 24 Prozent reduziert, während der Fahrrad-Anteil von 38 auf 56 Prozent gestiegen ist.

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VCÖ fordert Einsatz von Handyblitzern in Österreich - Handy am Steuer erhöht die Unfallgefahr massiv

VCÖ (Wien, 4. November 2026) – Ablenkung und Unachtsamkeit sind mittlerweile die häufigste Unfallursache in Österreich. Im Vorjahr wurden dadurch 30 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle und 34 Prozent der Unfälle mit Verletzten verursacht, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Nicht jeder dieser Unfälle wird durch Handy-am-Steuer verursacht, aber die Smartphone-Nutzung während des Fahrzeuglenkens ist ein zunehmendes Problem. Wer mit dem Handy am Ohr beim Autolenken telefoniert, reagiert ähnlich schlecht wie Alkolenker mit 0,8 Promille, erinnert der VCÖ. Im Vorjahr wurden in Österreich 112.317 Lenkerinnen und Lenker mit Handy am Steuer erwischt. Das ist nur ein Bruchteil der tatsächlichen Vergehen. Der VCÖ fordert für Österreich die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz von Handyblitzern, wie er in Deutschland geplant ist.

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VCÖ: Schere zwischen Stadt und Land geht beim Autobesitz weiter auseinander

VCÖ (Wien, 8. Oktober 2026) – Die Unterschiede zwischen Stadt und Land werden beim Autobesitz immer größer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während in Wien in zehn Bezirken die Zahl der Autos zurückging, nahm in 29 Bezirken trotz Bevölkerungsrückgangs die Zahl der Autos zu. Die aktuelle Treibstoffkrise zeigt einmal mehr, dass Autoabhängigkeit die Mobilitätskosten in die Höhe treibt. Eine Ursache für die Autoabhängigkeit ist die Zersiedelung. Um die Bevölkerung nachhaltig zu entlasten, sind die Ortskerne zu stärken und das Mobilitätsangebot in den Regionen zu verbessern, von mehr Busverbindungen über Mikro-ÖV-Angebote bis hin zu Carsharing und verbesserter Radinfrastruktur, betont der VCÖ.

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