Fahrradmodellquartier Bremen

Foto: Verkehrsschild, welches eine Fahrradzone ankündigt

Die Fahrradstadt Bremen (567.000 Einwohnerinnen und Einwohner) hat dank der 25 Prozent Radverkehrsanteil die niedrigste NO2-Belastung unter Deutschlands Großstädten. Zur Attraktivierung des Radfahrens entstand die erste „Fahrradzone“ Deutschlands, in der das Fahrrad im ganzen Quartier Vorrang hat. Dafür wurde die Straßenverkehrsordnung Deutschlands im April 2020 reformiert und die Errichtung von Fahrradzonen rechtlich verankert. So kann das Konzept auch in anderen Städten umgesetzt werden. Neben der Einführung dieser Zone wurden in Bremen weitere Maßnahmen durchgeführt, wie beispielsweise radverkehrsfreundliche Fahrbahnbeläge oder ein Transportfahrrad-Verleihsystem.

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VCÖ: Mit Kreislaufwirtschaft kann Umweltbilanz des Verkehrs stark verbessert werden

VCÖ (Wien, 17. Jänner 2023) – Die Herstellung großer E-Pkw verursacht im Schnitt doppelt so viel CO2 wie die Herstellung kleiner Elektroautos. Mit Kreislaufwirtschaft kann die Umweltbilanz des Verkehrssystems stark verbessert werden, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. „Circular Mobility“ bedeutet, mehr Mobilität mit weniger Fahrzeugen zu erreichen. Dies ist unter anderem mit mehr Carsharing erreichbar. Bei neun von zehn Autofahrten sitzt nur eine Person im Auto. Der Einsatz kleinerer Fahrzeuge verbessert die Umweltbilanz deutlich.

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Wo ein Wille, da ein Radweg

Im Jahr 2010 traf die neue Stadtregierung in Utrecht eine verkehrspolitische Grundsatzentscheidung: Gehen und Radfahren haben Priorität.

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Foto: Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof Utrecht