Fahrradstraßen in Amsterdam

Grafik: Darstellung einer verkehrsberuhigten Straße in Amsterdam, auf welcher sich Straßenbahngleise und breite Radwege befinden

In Amsterdam wurde um das historische Zentrum der sogenannte „Binnenring“ errichtet. Radwege werden verbreitert, dort wo möglich Fahrradstraßen umgesetzt und die Straßenbahn beschleunigt. Der Platz für den Autoverkehr wird reduziert. Die Strecke wird täglich von zehntausenden Menschen genutzt, um zwischen dem östlichen und westlichen Teil der Stadt zu pendeln. Hauptmerkmale der Fahrradstraße sind hohe Mindestbreiten, die rote Einfärbung der Radfahrstreifen und Tempo 30 für den Autoverkehr. Die Stadt strebt Radfahrstreifen mit Breiten von 5,5 bis 6,5 Meter an und 4,5 Meter, wenn sich diese neben Straßenbahnschienen befinden. Fahrradstraßen werden gebaut, wenn maximal 250 Autos pro Richtung in der verkehrsreichsten Stunde fahren und der Radverkehr mindestens doppelt so hoch ist.

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Radlogistik-Hubs für klimaverträgliche Lieferungen

München hat an der Paketposthalle im Juli 2025 seinen zweiten Radlogistik-Hub eröffnet. In Hamburg Altona werden seit dem Jahr 2023 multifunktionale Mikro-Hubs geschaffen, die Mobilitätsangebote mit Logistik und sozialen Projekten vereinen. Auch Amazon betreibt in 40 europäischen Städten mehr als 50 Mikro-Hubs für Transporträder.

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Symbolbild

VCÖ-Fachveranstaltung: Klimawandelanpassung in Gemeinden und Städten

Die Temperatur in Österreich ist seit 1900 um rund 3,1 °C gestiegen – mehr als doppelt so stark wie im globalen Durchschnitt. Die Zahl der Menschen, die von Hitze gesundheitlich belastet werden, steigt. In Österreichs Gemeinden und Städte ist die Anpassung der Straßen und des öffentlichen Raums an den Klimawandel zu beschleunigen, wurde am 26. November 2025 bei einer online durchgeführten VCÖ-Fachveranstaltung von den Expertinnen und Experten betont.

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Foto von Praterstraße in Wien