Flughäfen werden neu genutzt

Foto: Radfahrer auf der Landebahn eines stillgelegten Flughafens. Auf der Wiese sitzen zahlreiche Personen

Aufgelassene Flugplätze eröffnen viele Möglichkeiten. Am ehemaligen Flughafen Stapleton in Denver, USA, wird seit dem Jahr 2001 ein Drittel des ehemaligen Flughafengeländes als öffentliche Grünfläche genutzt. Der andere Teil wurde zu einem variantenreichen Wohngebiet mit Fokus auf kurze Wege und fußläufige Erreichbarkeit.
Der ehemalige Stadtflughafen Tempelhof in Berlin wurde seit seiner Auflassung im Jahr 2008 zu einem öffentlichen Park umgestaltet. Das „Tempelhofer Feld“ ist mit 355 Hektar heute die größte Freifläche der Stadt.
In Frankfurt am Main erwarb die Stadt im Jahr 1992 den „Alte Flughafen“. Die Gebäude werden teilweise genützt, etwa als Café im alten Kontrollturm. Ansonsten entsteht dort nach und nach eine Stadtwildnis, in der sich die Natur die Betonbahnen und Flächen allmählich zurückerobert.

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VCÖ: Feinstaub- und Stickstoffdioxid Belastung in Österreich war im Vorjahr aus Gesundheitssicht zu hoch

VCÖ (Wien, 3. März 2025) – Auch wenn die derzeit geltenden Grenzwerte im Vorjahr eingehalten wurden, ist die Luftqualität in Österreich aus Gesundheitssicht alles andere als gut, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Umweltbundesamts zeigt. Die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Richtwerte wurden bei 107 von 147 Stickstoffdioxid-Messstellen und bei 73 von 75 PM2,5-Feinstaub-Messstellen überschritten. Luftschadstoffe machen krank, verursachen Atemwegs- und Herzkreislauf-Erkrankungen. Deshalb braucht es rasch verstärkte Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität. Die IGL-Tempolimits sind beizubehalten, umso mehr als auch die künftig EU-weit geltenden Grenzwerte im Vorjahr bei jeder dritten PM2,5-Messstelle und jeder siebten NO2-Messstelle überschritten wurden.

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Digitale Anzeigetafel auf einer Autobahn, welche aufgrund des Immisionsschutzgesetzes-Luft Tempo 100 anzeigt

VCÖ: Strategische Prüfung Verkehr zeigt, dass Lobautunnel teuerste Variante ist und zu mehr Verkehrsbelastung führt

VCÖ (Wien, 5. Februar 2025) – Die heute veröffentlichte Strategische Prüfung Verkehr zeigt, dass der Lobautunnel von den vier geprüften Varianten nicht nur die teuerste ist und die größten negativen Auswirkungen auf Umwelt und Bevölkerung hat, sondern auch aus Mobilitätssicht die schlechteste Variante darstellt. Die Verkehrsbelastung würde deutlich zunehmen. Der VCÖ weist darauf hin, dass es Alternativen zum Lobautunnel gibt, die viel kostengünstiger sind, das Mobilitätsangebot für die Bevölkerung verbessern und gleichzeitig die negativen Auswirkungen durch Lärm, Schadstoffe und Bodenverbrauch reduzieren und keine negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft haben.

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Foto: Monika P/pixabay