Forschungsprojekt SUPERBE

Grafik: Plan der Stadt Wien, welcher verschiedene Flächen einfärbt, zum Beispiel Kfz-dominierten Straßenraum und Gegenden mit wenig Stadtbäumen

Das Forschungsprojekt SUPERBE untersucht, für welche Stadtteile in Wien der Superblock-Ansatz umgesetzt werden kann. Dieses Konzept zielt darauf ab, Häuserblocks, die in fußläufiger Erreichbarkeit liegen, zusammenzuschließen und in diesem zusammenhängenden Gebiet verkehrsberuhigende Maßnahmen durchzuführen. Durch die Verlagerung des Kfz-Verkehrs auf die Hauptverkehrsadern entsteht ein lebenswertes Wohnumfeld mit hochwertigen, öffentlichen Freiräumen. Radfahren und Gehen haben Vorrang. Nachhaltige Mobilität verringert Energiebedarf und Emissionen. Das Wohnumfeld wird klimaverträglicher gestaltet und grüne Infrastruktur ausgeweitet, wodurch das Stadtklima positiv beeinflusst sowie urbane Hitzeinseln reduziert werden.

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Immer mehr Gemeinden setzen auf Verkehrsberuhigung

Von Tempo-30-Zonen im Ortsgebiet und verkehrsberuhigten Ortskernen profitiert die ganze Gemeinde. Viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wünschen sich weitere Erleichterungen bei der Umsetzung.

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VCÖ: In Niederösterreich gibt es pro Kopf 239 Quadratmeter versiegelte Verkehrsfläche - Parkplätze verstärkt entsiegeln

VCÖ (Wien, 23. September 2024) - Nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Niederösterreich ist die Hilfe für die betroffenen Menschen und Regionen das Allerwichtigste. Künftig braucht es den gleichen Schulterschluss für den Schutz der Böden und für die verstärkte Entsiegelung, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Der Verkehr ist für fast die Hälfte von Niederösterreichs versiegelten Flächen verantwortlich. Mit Asphalt versiegelte Böden können kein Wasser aufnehmen, der Niederschlag fließt ab und das Kanalsystem wird bei Starkregen zusätzlich belastet. Das Entsiegelungspotenzial ist im Verkehrsbereich, insbesondere bei Groß-Parkplätzen, groß. Der VCÖ weist darauf hin, dass es in Niederösterreich bereits zahlreiche vorbildliche Entsiegelungsprojekte gibt sowie mit dem blau-gelben Bodenbonus auch eine Förderung des Landes für Städte und Gemeinden.

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Foto (c) Stadtgemeinde Tulln