Forschungsprojekt SUPERBE

Grafik: Plan der Stadt Wien, welcher verschiedene Flächen einfärbt, zum Beispiel Kfz-dominierten Straßenraum und Gegenden mit wenig Stadtbäumen

Das Forschungsprojekt SUPERBE untersucht, für welche Stadtteile in Wien der Superblock-Ansatz umgesetzt werden kann. Dieses Konzept zielt darauf ab, Häuserblocks, die in fußläufiger Erreichbarkeit liegen, zusammenzuschließen und in diesem zusammenhängenden Gebiet verkehrsberuhigende Maßnahmen durchzuführen. Durch die Verlagerung des Kfz-Verkehrs auf die Hauptverkehrsadern entsteht ein lebenswertes Wohnumfeld mit hochwertigen, öffentlichen Freiräumen. Radfahren und Gehen haben Vorrang. Nachhaltige Mobilität verringert Energiebedarf und Emissionen. Das Wohnumfeld wird klimaverträglicher gestaltet und grüne Infrastruktur ausgeweitet, wodurch das Stadtklima positiv beeinflusst sowie urbane Hitzeinseln reduziert werden.

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Gelegenheitsfenster zur Umgestaltung nutzen

Um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen hat die deutsche Stadt Brühl im Jahr 2025 ein Schwammstadt-Konzept mit 17 Maßnahmen beschlossen, von Entsiegelungsleitlinien, über die Schaffung fachbereichsübergreifender Planung, bis zu Bewusstseinsbildung und Anpassung von baulichen Mindeststandards.

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Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand.

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