Forschungsprojekt SUPERBE

Grafik: Plan der Stadt Wien, welcher verschiedene Flächen einfärbt, zum Beispiel Kfz-dominierten Straßenraum und Gegenden mit wenig Stadtbäumen

Das Forschungsprojekt SUPERBE untersucht, für welche Stadtteile in Wien der Superblock-Ansatz umgesetzt werden kann. Dieses Konzept zielt darauf ab, Häuserblocks, die in fußläufiger Erreichbarkeit liegen, zusammenzuschließen und in diesem zusammenhängenden Gebiet verkehrsberuhigende Maßnahmen durchzuführen. Durch die Verlagerung des Kfz-Verkehrs auf die Hauptverkehrsadern entsteht ein lebenswertes Wohnumfeld mit hochwertigen, öffentlichen Freiräumen. Radfahren und Gehen haben Vorrang. Nachhaltige Mobilität verringert Energiebedarf und Emissionen. Das Wohnumfeld wird klimaverträglicher gestaltet und grüne Infrastruktur ausgeweitet, wodurch das Stadtklima positiv beeinflusst sowie urbane Hitzeinseln reduziert werden.

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Eine leisere Stadt durch Lärmradar und umfangreiche Verkehrsberuhigung

Neuere Fahrzeuge dürfen in Frankreich im Ortsgebiet einen Pegel von 85 Dezibel nicht überschreiten. Um die Einhaltung zu kontrollieren, wurden im Paris im Jahr 2022 die ersten Lärm-Radargeräte installiert. Zu laute Fahrzeuge werden durch Mikrofone registriert.

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Lärmmessgerät über Straße

VCÖ: Fast zwei Drittel der Verkehrsunfälle passieren im Ortsgebiet – mit mehr Tempo 30 Verkehrssicherheit in Gemeinden und Städten erhöhen

VCÖ (Wien, 17. April 2024) – In den ersten drei Quartalen des Vorjahres ereigneten sich 64 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Ortsgebiet, macht der VCÖ aufmerksam. Der Nationalrat behandelt heute die StVO-Novelle, die es den Gemeinden und Städten erleichtern wird, Tempo 30 umzusetzen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ sieht darin einen wichtigen Schritt zu mehr Verkehrssicherheit, insbesondere für die Schwächsten im Verkehr. Mehr als 90 Prozent der Fußgängerunfälle ereignen sich im Ortsgebiet. Tempo 30 statt 50 halbiert den Anhalteweg, reduziert die Zahl der Unfälle, rettet Menschenleben.

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