Frankreich ist Vorreiter bei Retrofitting

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Im Jahr 2020 hat Frankreich als erstes EU-Land einen gesetzlichen Rahmen für Retrofitting geschaffen. Hersteller von Umrüstsätzen müssen diese anhand eines umgebauten Prototyps genehmigen lassen und spezielle Einbaubetriebe für den Umbau schulen. Die Zulassung gilt nicht für einzelne Fahrzeuge, sondern ist für Fahrzeugtypen standardisiert. Seit dem Jahr 2023 unterstützt Frankreich die Umrüstung auch finanziell. Privatpersonen können Förderungen bis zu 5.000 Euro, Unternehmen bis zu 10.000 Euro pro Fahrzeug erhalten. Zusätzlich gibt es regionale Förderungen sowie Unterstützung für Werkstätten, um die Kapazitäten für den Umbau von Fahrzeugen auszubauen.

Quellen:

https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000041780558
https://www.transportenvironment.org/uploads/files/202306_E-retrofit_briefing.pdf
https://www.economie.gouv.fr/particuliers/prime-retrofit-vehicule
https://tolv-systems.com/actualite/retrofit-aides-paris-electrique

 

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VCÖ: Neuwagen wurden seit 2000 deutlich breiter, länger und höher – negativ für Verkehrssicherheit, Energie- und Platzverbrauch

VCÖ (Wien, 24. Juni 2026) – Seit dem Jahr 2000 sind die Neuwagen in der EU im Schnitt um 13 Zentimeter breiter und höher sowie um 29 Zentimeter länger geworden, wie eine heute veröffentlichte Studie von Transport & Environment (T&E), dem europäischen Dachverband des VCÖ, zeigt. Diese Entwicklung erhöht den Energieverbrauch und auch den Platzverbrauch der Autos. Zudem sind die Motorhauben im Schnitt seit dem Jahr 2010 um sieben Zentimeter höher geworden. Studien zeigen, dass bei Unfällen mit Pkw mit hoher Motorhaube, das Risiko schwer oder gar tödlich verletzt zu werden, deutlich zunimmt. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert wirkungsvolle Maßnahmen auf EU-Ebene, um die Größe von Neuwagen zu begrenzen, sowie auch in Österreich. Nach Vorbild internationaler Städte sollen die Tarife für Anwohnerparken ("Parkpickerl") nach der Größe der Fahrzeuge gestaffelt werden.

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Fotocredit: Marcus Bauer

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