Frankreich ist Vorreiter bei Retrofitting

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Im Jahr 2020 hat Frankreich als erstes EU-Land einen gesetzlichen Rahmen für Retrofitting geschaffen. Hersteller von Umrüstsätzen müssen diese anhand eines umgebauten Prototyps genehmigen lassen und spezielle Einbaubetriebe für den Umbau schulen. Die Zulassung gilt nicht für einzelne Fahrzeuge, sondern ist für Fahrzeugtypen standardisiert. Seit dem Jahr 2023 unterstützt Frankreich die Umrüstung auch finanziell. Privatpersonen können Förderungen bis zu 5.000 Euro, Unternehmen bis zu 10.000 Euro pro Fahrzeug erhalten. Zusätzlich gibt es regionale Förderungen sowie Unterstützung für Werkstätten, um die Kapazitäten für den Umbau von Fahrzeugen auszubauen.

Quellen:

https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000041780558
https://www.transportenvironment.org/uploads/files/202306_E-retrofit_briefing.pdf
https://www.economie.gouv.fr/particuliers/prime-retrofit-vehicule
https://tolv-systems.com/actualite/retrofit-aides-paris-electrique

 

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VCÖ: Mineralölsteuer-Einnahmen heuer erneut gesunken, Sanierungskosten für Straßen steigen altersbedingt und durch Klimaschäden

VCÖ (Wien, 13. August 2026) – Nachdem die Mineralölsteuer-Einnahmen im Vorjahr auf das niedrigste Niveau seit dem Jahr 2007 gesunken sind, gingen die Einnahmen heuer erneut zurück, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Mit 1,735 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2026 waren es um 2,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahrs. Gleichzeitig steigen die Kosten für die Straßenerhaltung stark. Zum einen, weil in Österreich zahlreiche Brücken, Tunnel und Straßen altersbedingt saniert werden müssen. Zum anderen führen die wegen des Klimawandels zunehmenden Extremwetterereignisse zu mehr Infrastrukturschäden. Angesichts der Budget- und Klimakrise spricht sich der VCÖ für ein Straßenbaumoratorium aus. Gleichzeitig sind Maßnahmen für eine höhere Effizienz in der Mobilität umzusetzen.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Im Juli waren Treibstoffpreise höher als im Juni - Diesel aber billiger als im Mai, April und März

VCÖ (Wien, 31. Juli 2026) – Der Medianpreis für einen Liter Diesel betrug im Juli 1,90 Euro, jener für Eurosuper war mit 1,79 Euro um elf Cent niedriger, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der E-Control zeigt. Der Dieselpreis war damit im Juli aufgrund der neuerlichen Eskalation im Irankrieg um rund zwölf Cent höher als im Juni, aber niedriger als in den Monaten Mai, April und März. Für einen Liter Eurosuper war im Juli im Schnitt um zehn Cent mehr zu zahlen als im Juni. Die Mobilitätsorganisation VCÖ kritisiert fehlende Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs und der Erdölabhängigkeit des Verkehrs.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.