Frankreich: Verbot von Inland-Flügen entlang gut ausgebauter Bahnverbindungen

Frankreich hat einen ersten Schritt zur Reduzierung von Kurzstreckenflügen unternommen. Auf Strecken, die mit regelmäßig verkehrenden Direktzügen innerhalb von zweieinhalb Stunden befahren werden können, dürfen Airlines keine Inland-Flüge mehr anbieten. Ein entsprechendes Gesetz war Bedingung der Regierung Frankreichs als Gegenleistung für Staatshilfen an Air France-KLM während der Covid-19-Pandemie. Konkret betrifft dies im Moment drei Destinationen zwischen dem Flughafen Orly südlich von Paris nach Nantes, Bordeaux sowie Lyon. Durch eine Verbesserung der Zugverbindungen oder ein Anheben der zweieinhalbstündigen Zeitgrenze könnten in Zukunft noch weitere Inland-Flüge auf die Bahn verlagert werden.

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VCÖ-Analyse zeigt: Von Spritpreisbremse profitieren Besserverdienende am stärksten

VCÖ (Wien, 2. Oktober 2026) – Haushalte mit einem Monatseinkommen von mehr als 5.000 Euro tanken fast dreieinhalb Mal so viel Sprit wie Haushalte mit einem Monatseinkommen von bis zu 2.200 Euro, zeigt eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Konsumerhebung der Statistik Austria. Das Gießkannenprinzip führt dazu, dass Besserverdienende deutlich stärker von der Spritpreisbremse profitieren als Wenigverdienende. Sinnvoller und sozial gerechter wäre eine bedarfsorientierte Unterstützung. Gleichzeitig braucht es rasch Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs, um die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.