Gemeindeübergreifende Angebotsplanung

Nachdem die Regionalbahn Schweinbarther Kreuz Ende 2019 eingestellt wurde, gründeten die elf betroffenen Gemeinden und das Land Niederösterreich das Projekt „Mobility.Lab“. Gemeindeübergreifend wird seither in einem regionalen Planungsverband über das Gesamtangebot des öffentlich zugänglichen Verkehrs beraten und entschieden. Umgesetzt wurden zwei Buslinien, die ab Sommer 2022 mit E-Bussen betrieben werden, Mobilitätsstationen mit E-Carsharing, E-Ladestationen, FahrradBoxen, zusätzliche Fahrrad-Abstellplätze sowie ein einheitliches Informationssystem und Design. Auch der Ausbau des regionalen Radwegnetzes wird im Planungsverband abgestimmt. Für das Jahr 2023 ist mit„Lisa.Tulln“ eine zweite Projektregion geplant, die neben fünf Mobilitätsstationen zusätzlich auch Bikesharing und einen flexiblen Shuttle-Dienst vorsieht, der im üblichen Verbundtarif integriert ist.

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VCÖ: Klimaticket, nutzbare Reisezeit und besseres Bahnangebot führen zu verstärktem Umstieg vom Auto auf die Bahn

VCÖ (Wien, 16. Oktober 2025) – Was motiviert zum Umstieg vom Auto auf die Bahn? Das hat der VCÖ im Rahmen des VCÖ-Bahntests erhoben und die Ergebnisse bei der heutigen VCÖ-Fachveranstaltung präsentiert. 58 Prozent der Fahrgäste legen heute Strecken mit der Bahn statt mit dem Auto zurück, bei den Seniorinnen und Senioren sind es sogar 81 Prozent. Als wichtigster Grund wurde der Erwerb eines Klimatickets genannt. Als wichtigste Maßnahmen, um mehr Autofahrten auf die Bahn zu verlagern, nennen die Fahrgäste eine kürzere Gesamtreisezeit, ein besseres Angebot außerhalb der Hauptverkehrszeiten und insgesamt mehr Bahnverbindungen.

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Foto: Reinhard Öhner

Der Trans-Val-de-Marne in Paris fährt auf eigener Spur

Seit dem Jahr 1993 ist die lokale Buslinie namens Trans-Val-de-Marne (TVM) im Süden von Paris in Betrieb. Besonders ist, dass rund 19 Kilometer der 20-Kilometer-Strecke eine Busspur sind.

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Symbolbild