Gent steigert Radverkehr durch Infrastrukturumbau

Frau auf Fahrrad fährt auf einer Straße in Europa. Viele parkende Fahrräder am Fahrbahnrand.

Im Jahr 2017 setzte die belgische Stadt Gent einen Verkehrszirkulationsplan um: Die Innenstadt wurde in sechs Sektoren eingeteilt, die für den motorisierten Durchzugsverkehr nicht mehr direkt passierbar sind. Schlüsselstraßen wurden in Radwege umgewandelt, Brücken für Kfz gesperrt.a Mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit dem Öffentlichen Verkehr kann die Innenstadt weiterhin durchquert werden. Das Ergebnis: Der Kfz-Verkehr ging innerstädtisch um 17 Prozent zurück, die Zahl der Radfahrenden in der Innenstadt stieg um 50 Prozent, der Radverkehr von und nach der Innenstadt sogar um 60 Prozent. Rund 30 Prozent der Genter Bevölkerung änderten ihr Mobilitätsverhalten. Der Anteil der Radfahrenden unter den innenstädtischen Beschäftigten stieg binnen drei Jahren von 20 Prozent auf 29 Prozent.

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VCÖ: Im Mai nimmt Radverkehr in Wien stark zu

VCÖ (Wien, 3. Mai 2022) - Der Mai ist der erste, der besonders starken Radfahrmonate in Wien. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass im Mai im Schnitt der vergangenen fünf Jahre täglich um 15 Prozent mehr Radfahrende unterwegs waren als im April und sogar um 70 Prozent mehr als im März. Und schon im März war es auf einen Radweg-Abschnitten sehr eng. Die Mobilitätsorganisation VCÖ spricht sich daher für Pop-Up-Radwege aus, wo es auf den Radwegen zu eng ist.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Statt zu sinken ist in Österreich die Anzahl der Verkehrstoten im Vorjahr gestiegen – heuer seit Jahresbeginn weitere Zunahme tödlicher Verkehrsunfälle

VCÖ (Wien, 28. April 2022) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten im Vorjahr gestiegen und auch in den ersten vier Monaten des heurigen Jahres hat die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle zugenommen, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die meisten tödlichen Verkehrsunfälle passierten auf Freilandstraßen. Der VCÖ fordert ein umfassendes Sicherheitspaket unter anderem mit Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen, mehr Bahn und Bus für die Regionen und die rasche Beseitigung von Mängel und Lücken in der Rad-Infrastruktur.

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Foto: Sarah Duit