Gent steigert Radverkehr durch Infrastrukturumbau

Frau auf Fahrrad fährt auf einer Straße in Europa. Viele parkende Fahrräder am Fahrbahnrand.

Im Jahr 2017 setzte die belgische Stadt Gent einen Verkehrszirkulationsplan um: Die Innenstadt wurde in sechs Sektoren eingeteilt, die für den motorisierten Durchzugsverkehr nicht mehr direkt passierbar sind. Schlüsselstraßen wurden in Radwege umgewandelt, Brücken für Kfz gesperrt.a Mit dem Fahrrad, zu Fuß und mit dem Öffentlichen Verkehr kann die Innenstadt weiterhin durchquert werden. Das Ergebnis: Der Kfz-Verkehr ging innerstädtisch um 17 Prozent zurück, die Zahl der Radfahrenden in der Innenstadt stieg um 50 Prozent, der Radverkehr von und nach der Innenstadt sogar um 60 Prozent. Rund 30 Prozent der Genter Bevölkerung änderten ihr Mobilitätsverhalten. Der Anteil der Radfahrenden unter den innenstädtischen Beschäftigten stieg binnen drei Jahren von 20 Prozent auf 29 Prozent.

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Die Partizipation junger Menschen bei Entscheidungen verbessern und die intersektorale Zusammenarbeit in den teilnehmenden Städten Klagenfurt, Villach und Wörgl anhand des Themas aktive Mobilität stärken, das sind die Ziele des Projekts WIR BEWEGEN WAS!.

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Foto: Acht Personen stehen und sitzen auf einem neu eröffneten Regenbogen-Zebrastreifen

Tempo 30 als Regel statt Ausnahme

In der belgischen Hauptstadt Brüssel gilt seit 1. Jänner 2021 auf fast allen Straßen Tempo 30 als Regel und nicht als Ausnahme.

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Foto: Tafel an einer Straße in Brüssel, welche auf das Tempo 30-Limit hinweist. Im Hintergrund kann man ein Auto erkennen.