Gestaffelte Schulzeiten entlasten Verkehr

Foto: Zahlreiche Kinder in einem Bus lächeln in die Kamera

Je mehr Verkehrsspitzen vermieden werden, desto besser für die Kapa­zitäten der öffentlichen Verkehrsmittel. In der Früh kann der Öffentliche Verkehr durch einen gestaffelten Schulbeginn entlastet und dadurch attraktiver werden. Das reduziert den Autoverkehr am Schulweg und macht den Schulweg für alle sicherer. In der Gemeinde Neuhofen in Oberösterreich führt die Staffelung der Schulzeiten nach Schultypen zu einem geringeren Verkehrsaufkommen während der Stoßzeit in der Früh. Während der Unterricht in der Neuen Mittelschule bereits um halb acht beginnt, startet der Schultag in der Volksschule erst um acht Uhr. Nun ist dieses Modell auch für Linzer Schulen im Gespräch.

Zurück zur Übersicht

VCÖ: Öffi-Angebot in Österreichs 124 regionalen Zentren weist große Unterschiede auf

VCÖ (Wien, 10. November 2023) – Während in 20 der 124 regionalen Zentren Österreichs mehr als 150 Züge pro Werktag halten, sind zwölf regionale Zentren gar nicht mit der Bahn erreichbar, wie eine aktuelle VCÖ-Studie zeigt. Gegenüber dem Jahr 2019 ist in 90 regionalen Zentren die Zahl der Zughalte gestiegen. Mit Linienbussen sind alle regionalen Zentren erreichbar, in jedem dritten gibt es ein Mikro-ÖV Angebot. Die Mobilitätorganisation VCÖ fordert mehr öffentliche Verkehrsverbindungen für die Regionen sowie eine Rad-Infrastruktur-Offensive, da auch in den Regionen viele Alltagswege kurz sind. Bis zum Jahr 2030 soll eine flächendeckende Mobilitätsgarantie in Österreich umgesetzt werden.  

Mehr dazu

Gesetz für lückenloses Radwegnetz in der Schweiz

Mit dem Inkrafttreten des Schweizer Veloweggesetzes mit 1. Jänner 2023 sind die Kantone verpflichtet, innerhalb von fünf Jahren Pläne für Radwegnetze vorzulegen – und zwar sowohl für den Alltags- als auch den Freizeitverkehr. Für beide Kategorien ist eine ausreichende Trennung vom Kfz-Verkehr vorzusehen.

Mehr dazu
Bild eines Fahrrads