Grätzloase vor dem Wohnhaus

Foto: Mehrere Personen und Kinder entspannen sich in einer Grätzloase

Das Aktionsprogamm Grätzloase zeigt auf, wie vielfältig und attraktiv der öffentliche Raum gestaltet werden kann. Wie viele andere Städte wächst auch die Stadt Wien, weshalb die Durchmischung der Stadtteile und die faire Aufteilung des Straßenraums mehr Bedeutung erlangen. Um das zu ermöglichen, startete im Jahr 2015 das Projekt Grätzloase. Dabei können Bürgerinnen und Bürger Ideen einbringen und dem Platz vor dem Wohnhaus oder dem Auto-Abstellplatz temporär eine andere Nutzung geben. Den sogenannten Parklets sind in der Umsetzung kaum Grenzen gesetzt, sie sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen. Es wurden zahlreiche kreative Oasen wie eine Kinderoase, ein Brot.Back.Platz oder ein Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Hochbeeten verwirklicht. Die Grätzloase stärkt so die Nachbarschaft.

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Grüne Lunge statt Beton

Im Zentrum von Wels entsteht ein groß angelegtes Entsiegelungsprojekt, bei dem über 33.000 Quadratmeter versiegelte Fläche in eine Grünanlage umgewandelt werden – bis zum Sommer 2026 soll ein „Central Park“ für die 65.000-Personen Stadt entstehen. Wo bisher alte Messehallen und versiegelte Abstellflächen waren, soll ein Freiraum mit Wald- und Wasserspielplatz, Sportanlagen sowie eine Liege- und Freizeitwiese entstehen.

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Widmungsgewinne für Entsiegelungsprojekte nutzen

Wird ein Grundstück von Grün- in Bauland umgewidmet, entsteht ohne Zutun der Eigentümerinnen und Eigentümer eine beträchtliche Wertsteigerung. Sowohl aus Gründen der Fairness, als auch der Raumplanung verpflichtet das Schweizer Raumplanungsgesetz alle Kantone zur Einhebung einer „Mehrwertabgabe“ von mindestens 20 Prozent.

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